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WILLKOMMEN

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WILLKOMMEN BEI PAZUZU
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2. Anhangseite
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Inhalt :

Die Bibel ( Ihre Geschichtelink

Was sagt die Wissensschaft . Wer hat wann und wieso die Bibel geschrieben

.Neues Testament link

TAUFE – oder – TOD TAUFE – oder – TOD

Kreuzzüge Kreuzzüge im Blutrausch und voller Grausamkeit

Hexenverfolgung ( siehe auch : Meine Ahnfrau die HEXE)

Inquisition

Sklavenhandel

Anmerkungen zur Kirche heute: link

Opus Dei

Kleine Anmerkung Kirche und Nazis

Solidarität mit den Opfern pädophiler Priester

Indianer werfen dem Papst „Arroganz“ vor

Vatikan und behinderte Menschen

Exorzismus

Morde im Namen Jesus , heute

Geschäfte im Namen des Vaters

Der Papst und seine unheilige Bank –

Der Reichtum der Kirche                       Photobucket
den-
Kirchensteuer

Anmerkungen andere Religionen:  Photobucket

(Islam, Hinduismus, Sekten)

Meine Ahnfrau die HEXE link

Catherina Monvoisin

Gilles de Rais

Elisabeth Bathory :  Photobucket

Vlad Tepes Draculea link

Nostradamus link

Rasputins link

Hexerei in Afrika heute link

Die Alten: link

Pazuzu

Seth

Ahriman

Aeshma Daeva

Die Alten II: link

Nergal

Moloch

Baal Zebub

Ischtar

Enki-Ea

Iblis

Tezcalipoca

Kali

Typhon

Satanismus link

Ruda

Manson

Fraternitas Saturni

Pfad zur linken Hand link

Voodoo

Toltken/Atzeteken/ Photobucket

Peyote/Schamanen :

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1



„ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“
1 Mose 3, 5
Die Bibel   ( Ihre Geschichte)
Pentateuch (griec hisch „„Fünf-Gefäß““; nach den Krügen, die zur Aufbewahrung von Schriftrollen verwendet wurden.) ist die griechische Entsprechung für den hebrääischen Begriff Chumasch (von chamesch: fünf), der die 5 Bücher Mose zusammenfassend bezeichnet. Sie bilden gemeinsam den ersten Hauptteil der Bibel, der für Judentum und Christentum auf verschiedene Weise das grundlegende Offenbarungszeugnis Gottes ist.
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Auf der Basis einer immer differenzierteren Textanalyse und neuerer archäologischer und altorientalistischer Forschungsergebnisse nehmen heute die meisten Forscher an, dass der Pentateuch seine redaktionelle Endgestalt erst nach dem Babylonischen Exil im 5. Jahrhundert v. Chr. gewann. Sie wird auf Priester in Israel, vor allem am Jerusalemer Tempel, zurückgeführt. Seine ältesten, lange Zeit mündlich überlieferten Stoffe reichen jedoch bis höchstens 1200 v. Chr. zurück. Es wurde von älteren Quellen abgeschrieben bzw, sich angelehnt z.B..Das Gilgamesch Epos, der Aton Kult oder der Lehre des Zoroastrismus


Parallel mit einer nunmehr über 200-jährigen gründlichen Bibelforschung gingen insb. seit
gut 100 Jahren die Bemühungen der Archäologen, die Bibel besser zu verstehen. Im Mittelpunkt
steht ein im Vergleich zu den Nachbarregionen Ägypten und Mesopotamien winziges
Land mit starken landschaftlichen und klimatischen Gegensätzen, das zwischen Wüste und
Mittelmeer liegt und in seiner langen Geschichte häufig von Dürre und fast stets von Krieg
heimgesucht wurde. All diese Regionen sind heute archäologisch gründlich erforscht, auch
mit Labortests. Siedlungsschichten kann man heute genau datieren. Wir wissen, welche
Früchte die Bewohner dieser Regionen anbauten, was sie aßen, mit wem sie Handel trieben,
wie sie ihre Städte anlegten.

Die Wanderung Abraham hat sich nicht , wenn es sie überhaut gab ,wie früher vermutet und in Übereinstimmung mit der Bibel um 2100 vuz., oder wie später (lt.Speiser u. Gordon ) vermutet zischen 2000-1550 vuz zugetragen. In der Geschichte des Patriarchen Abraham werden die Philister erwähnt, diese sind nachweislicher frühestens um 1200 vuz eingewandert*. Das Kamel als Lasttier wurde 25 mal in diesem Text erwähnt
Die Stammväter-Erzählungen erwähnen oft Kamele und Kamelherden. Aus archäologischen
Forschungen weiß man aber, dass Kamele im vorderen Orient erst weit nach 1000 als Lasttiere
genutzt wurden. Die berühmte Josephsgeschichte verrät eine Vertrautheit mit dem lukrativen
arabischen Handel, der im 8. bis 7. Jh. v.u.Z. blühte. Und an der einst großen Karawanenstraße
zwischen Arabien und dem Mittelmeer hat man bei Grabungen in der südlichen israelischen
Küstenebene eine bemerkenswert starke Zunahme von Knochen ausgewachsener Kamele,
also von Lasttieren, im 7. Jh. festgestellt.

. Also kann dieser Teil der Bibel erst um 700 geschrieben worden sein .

Abraham, Isaak und Jakob kommen bei genauer Analyse aus unterschiedlichen Gegenden. Es waren drei Stämme und als diese zusammen kamen , wurde eine Geschichte über Ihre angebliche Verwandtschaft geschaffen. Gleichzeitig wurden Verwandtschaftsverhältnisse zu allen umliegenden Völkern erfunden, um Machtansprüche zu legitimieren. Es gibt keine Zweifel , dass die dazugehörigen Stammbäume in dem späten 8. und 6. Jahrhundert vuz entstanden sind*.

Neue Forschubgsergebnisse von der Geschichte Israels zwingt zum Umdenken: Den Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans, das Großreich unter König David und den Tempelbau in Jerusalem unter König Salomon, bisher auch von den kritischsten Wissenschaftlern als gesichert angesehen, gab es ebenso wenig wie die Posaunen vor Jericho. Jerusalem unter David und Salomon war ein größeres Dorf – sicher ohne zentralen Tempel und großen Palast.

salomo

Über die damaligen Verhältnisse in Kanaan gibt es zahlreiche ägyptische Belege. Kanaan
war eine ägyptische Provinz, und die Herren der kanaanäischen Stadtstaaten waren ägyptische
Vasallen, aber sehr schwach. An allen entscheidenden Orten waren Garnisonen stationiert.
Die Städte bestanden hauptsächlich aus befestigten Verwaltungssitzen und hatten keine
Stadtmauern, die man wohl für entbehrlich hielt; die Bauern wohnten ringsum. Auch Jericho
hätte daher keine Stadtmauer gehabt. Freilich gab es für diese Stadt für das 13. Jh. keinerlei
Spur irgendeiner Besiedlung. Über die stark befestigte Militärstraße in Nord-Sinai konnte
damals rasch zusätzliches Militär herangebracht werden. In der alten Stadt Megiddo fand man
Hinweise auf einen nachhaltigen ägyptischen Einfluss noch gegen Ende des 12. Jh., d. h. lange
nach der vorgeblichen Eroberung durch die Israeliten. Es ist nicht vorstellbar, dass die in
der Bibel berichtete Verwüstung der ganzen Provinz durch Eindringlinge in den umfangreichen
Aufzeichnungen des ägyptischen Reichs keinerlei Spur hinterlassen haben sollte, hätte
die Eroberung stattgefunden.
Bis vor kurzem glaubten die meisten Bibelhistoriker und Archäologen, dass die Israeliten Zuwanderer
waren. Es gab aber auch seit den 1920er Jahren die These einer friedlichen Infiltration.
Man fand nämlich in altkanaanitischen Städten Reste von Monumentalbauten und Luxusartikel,
während andere Hinterlassenschaften einer viel niedrigeren Kulturstufe angehörten.
Neue Möglichkeiten ergaben sich nach dem Krieg von 1967, weil erst jetzt archäologische
Untersuchungen des altisraelischen Kerngebiets, im Bergland, möglich wurden. Zuvor hatten das Krieg und ständige Unruhen verhindert. Jetzt wurde praktisch jedes Tal und jeder
Berg durchkämmt. Es ergab sich für die Zeit um 1200 v.u.Z. die Existenz eines großen Ortsnetzes,
nämlich von 250 Orten auf Bergspitzen, obwohl dieses Gebiet (weitab von den kanaanitischen
Städten) zuvor dünn besiedelt war. Man schätzte die Bevölkerung auf insgesamt
45000 Menschen. Die Besiedelung schritt vom Wüstenrand nach Westen vor. Man konnte die
Besiedelung der ganzen Region sogar über Jahrtausende verfolgen, wobei sich zwei vorangegangene
Besiedelungswellen ergaben. Es musste ein dramatischer Wandel der Lebensweise
stattgefunden haben, denn Anzeichen von Gewalt fand man nicht. Im Gegensatz zu den biblischen
Berichten über einen dauernden Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarn waren diese
einfachen Dörfer unbefestigt. Waffen und Anzeichen von Zerstörung fand man ebenfalls
nicht. Nach allem waren diese erstmals um 1200 auftretenden Israeliten Hirten und Bauern
von wohl nomadischer Herkunft (Dorfanordnung). Erst viel später entwickelten sich größere
Städte und Märkte.

Es gab zwei Reiche Juda und Israel. Israel war von den Assyrern erobert und zerstört worden. Als die Macht Assyriens nieder ging, wollte König Josia das Nordreich (Israel) erobern. Um dafür sein Reich zu einigen und ihm eine gemeinsame Identität zu schaffen wurden zu dieser Zeit  im Templer die ersten Teile der Bibel niedergeschrieben.  In diesem werden die Eroberungen Josuas geschildert . Diese haben nach neusten archäologischen Erkenntnissen niemals  wie in der Bibel geschilder stattgefunden. Jericho z.B. war zur angegebenen Zeit ein unbedeutendes , unbefestigtes Dorf. Keine Stadtmauer, also keine Posaunen*.

Dutzende der angeblich von Josua erboberten Städte existierten zu seiner Zeit noch gar nicht.
Wohl aber zu Josias Zeiten.

Es waren seine eigenen Eroberungspläne , die so gerechtfertigt werden sollten.

Hier war wie im neuen Testament eindeutig der politische Wille der Schöpfer der Bibel.

Bibelhistoriker wie Thomas Thomsaon und Niels Peter Lemche von der Universität Kopenhagen und Philip Davies von der Universität Sheffild vertreten die Ansicht, David und Salomon, die vereinte Monarchie von Israel, ja die gesamte biblische Darstellung der Geschichte Israels seien nicht mehr als aufwendige, geschickte ideologische Konstrukte, produziert von Priesterkreisen in Jerusalem in der Zeit nach dem Exil oder sogar in hellenistischer Zeit*.

Durch die Hasaels Inschrift (ca. 100 Jahre nach David) ist das Haus Davids belegt. Allerdings fehlt jeder Hinweis auf ein prächtiges, großes Reich. Nichts hat man von den großartigen Bauten Salomos ausgegraben . Da müßte doch was zu finden sein.Warum findet man keine Texte bei den Nachbarreichen ? Salomon war doch wegen seiner Weisheit angeblich Weltberühmt. Zu dieser Zeit war Jerusalem, dass beweisen Ausgrabungen, ein kleines unbedeutendes Dorf. Nach Silbermann und Finkelstein waren David und Salomon nur unbedeutende Hirtenkönige. Ein vereinigtes Großreich Israel hat es nie gegeben. Also lügt die Bibel auch hier.


Die Reiche Israel und Juda sind durch die allmähliche Besiedelung von Menschen aus der Bergregion in den nach den Ende der Bronzezeit verwüsteten, dünn besiedelten, Flachlandregionen getrennt von einander endstanden. Das war der Ursprung der Israeliten, kein Auszug aus Ägypten, keine Eroberung durch Josua .
Das wurde alles erfunden um Josias Eroberungspläne zu legitimiren .


moses

Das Buch Exodus und der Auszug aus Ägypten
Eine der wichtigsten Erzählungen des AT ist die von der Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen
Sklaverei. Ihrer wird im Pessachfest, einem der drei jüdischen Hauptfeste, alljährlich
gedacht. Vier der fünf Bücher der Tora sind teilweise diesen Ereignissen gewidmet. Sie
sollen sich in gut 40 Jahren ereignet haben. In ihnen soll auch die Offenbarung der Gesetzestafeln
auf dem Sinai geschehen sein. In hunderten Jahren sollen die Nachkommen der 12
Söhne des Jakob in Ägypten zu einem starken Volk angewachsen sein. Nach einer wundersamen
Vorgeschichte ließ der Pharao schließlich die Israeliten mit ihrem Führer Moses wegziehen,
sechshunderttausend Mann zu Fuß ohne die Frauen und Kinder“ (Ex. 12,37). Gott
führte das Volk durch die Wüste zum Schilfmeer (Ex. 13,17 f.). Schließlich sollen die Israeliten
das verheißene Land Kanaan von Osten her über die Länder Edom und Moab erreicht
haben

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Archäologisch und historisch ist in der Tat nachgewiesen, dass Einwanderer aus Kanaan nach
Ägypten gekommen waren und sich im Ostdelta niedergelassen hatten. Die klimatischen Verhältnisse
am Mittelmeer hatten öfters Hungersnöte zur Folge, die die Bewohner in das niederschlagsunabhängige
Ägypten zwangen.
Obwohl damals die Grenze zwischen Ägypten und Kanaan

streng überwacht wurde,enthalten die reichhaltigen

ägyptischen Quellen keinerlei Anhaltspunkt auf ein Volk Israel, dessen Existenz auch zuvor in Ägypten unbekannt war.
Im 13. Jh. stand Ägypten auf dem Gipfel der Macht, und auch in Kanaan hatten die Ägypter
Festungen errichtet. Eine große Überlandstraße führte vom Nildelta entlang der Küste bis Gaza
und weiter. Dort war die Flucht einer größeren Menschengruppe unmöglich. Wes verblieb
daher nur der Weg durch Sinai. Selbst wenn man die biblische Rede von den 600 000 Mann
als exzessive Übertreibung ansieht, hätte eine langjährige Existenz einer großen Menschengruppe
auf Sinai irgendwelche archäologischen Spuren hinterlassen müssen. Grabungen in
allen Regionen der Halbinsel haben aber nicht das geringste erbracht. Auch östlich des Jordan
fand man nichts. Die in der Bibel erwähnten Könige von Edom gab es damals nicht. Zwar gab
es zahlreiche Orte, die im Bibeltext erwähnt sind, aber nachweislich nicht in der fraglichen
Zeit, sondern erst viel später. Auffällig ist, dass das Buch Exodus keinen einzigen ägyptischen
Herrscher namentlich erwähnt, obwohl das spätere Bibeltexte sehr wohl tun. Die glaubwürdigsten
geographischen Einzelheiten der Erzählung stammen aus der Glanzzeit des Königreichs
Juda, dem 7. Jh., d. h. 600 Jahre nach dem behaupteten Auszug aus Ägypten. Damals
erlebte auch Ägypten eine letzte Glanzzeit. Auch im 7. Jh. gab es Zuwanderer aus Juda im
Nildelta. Zahllose Einzelheiten sprechen für die Annahme, dass das Buch Exodus erst im 7.
und 6. Jh. v.u.Z. seine endgültige Form erhielt. Im 7. Jh. herrschte in Juda König Josua, der
eine Ausdehnung seines Reich in die Gebiete des früheren Nordreichs anstrebte. Damit geriet
er in Konflikt mit den ägyptischen Interessen. In dieser Situation machte die Ausarbeitung
einer nationalen Saga unter Verwendung alter Erzählungen mit einem gewissen historischen
Hintergrund Sinn. Es geht im Buch Exodus um nationalen Widerstand gegen die herrschenden
Mächte.

http://www.bfg-bayern.de/ethik/download/Bibel-Archaeologie.pdf

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Im 6. Jahrhundert vuz , in Babylonischer Gefangenschaft, als der Verlust der politischen- und der Volks -Identität drohte, wurde die Bibel , auch aus politischen Gründen, in eine feste Form gebracht bzw. neu geschrieben. Wie die erste Schöpfungsgeschichte die nach den Erkenntnissen der heutigen Bibelforschung wohl Mitte des 6.Jahrhunderts im babylonischen Exil von israelitischen Priestern verfasst wurde. Im Übrigen sind noch diverse andere Schöpfungsversionen in der Bibel zu finden, nicht nur in Mose 1: vgl. z.B. Ps 74,13f; Ps 89,10f; Jes 51,9; Hiob 3,8;7,12

Zu dieser Zeit wurde auch die Geschichte der Sintflut , aus dem aus dem 12. Jhr. vuz stammenden Gilgamesch-Epos, weches den Babyonieren wohl bekannt war, geschrieben.

http://rafa.foren-city.de/topic,4143,-alles-nur-geklaut.html#79611

Die einzelnen Quellfäden unterscheiden sich in Wortwahl, Stil, Grammatik, politischem Hintergrund und Absichten. Die durchlaufenden Überlieferungsstränge wurden aufgrund ihrer Inhalte verschiedenen Epochen des antiken Israel zugeordnet  :

der Jahwist der Zeit Salomos, des Tempelerbauers (um 950 v. Chr.),

http://de.wikipedia.org/wiki/Jahwist

der Elohist der Zeit nach der Reichsteilung bis zum Untergang des Nordreichs (ca. 800 bis 722 v. Chr.), http://de.wikipedia.org/wiki/Elohist

die Priesterschrift, der man den ersten Schöpfungsbericht und viele auf den Tempelkult bezogene Gebotssammlungen zuwies, wird in die Zeit des babylonischen Exils (586-539 v. Chr.) datiert;

In der im Babylonischen Exil entworfenen Darstellung der Weltschöpfung schlägt sich die Erinnerung an den Exodus aus der Sklaverei, die mit der Gottkönigsideologie begründet wurde, nieder. Auch hat man sich reichlich aus der

mesopothanischen Mythologie bediehnt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Priesterschrift_%28Bibel%29

in 5. Mose 12-26 sah man außerdem eine eigenständige Gesetzessammlung, die mit dem unter König Josia aufgefundenen Gesetzbuch (1. Kön 22) identisch, Basis seiner Kultreform von 621 v. Chr. gewesen sein kann und Teil der exilischen deuteronomischen Geschichtsschreibung ist, aus der auch die Königs- und Chronikbücher stammen http://de.wikipedia.org/wiki/5._Buch_Mose

http://de.wikipedia.org/wiki/Bibel

Finkelstein, Israel / Silberman, Neil A.: David und Salomo

Archäologen entschlüsseln einen Mythos

C. H. Beck Verlag, München 2006, ISBN 3406546765,

*Finkelstein, Israel / Silberman, Neil A.: Keine Posaunen vor Jericho

Die archäologische Wahrheit über die Bibel

2

 

Die wesentlichen Bibelversionen

Die Biblia Hebraica.

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Sie stellt dem Anspruch nach den Text der hebräischen Tradition dar – den Tanach der Juden.

Philologisches: Die Codices, auf die die heutigen Ausgaben zurückgehen, gehen zurück bis ca. ins 12. Jhd.. Neuerdings kommen eine ganze Reihe früherer Textfunde hinzu. Am wichtigsten dafür ist sicherlich der Fund des Jesaja-Buches in Qumran, das weitgehend dieser Tradition entspricht.

Das Corpus umfasst das, was in einer Luther-Bibel als das Alte Testament steht – was damit zusammenhängt, dass Luther nur die Bücher der jüdischen Tradition für authentisch hielt (zu Problemen dieser Auffassung bei der Septuaginta). Damit ist er gegenüber z. B. der katholischen Version um 6 Bücher kürzer.

Die Tatsache, dass der Text auf Hebräisch verfasst wurde, sorgt für manche Probleme. Gut die Hälfte der hebräischen Buchstaben unterliegt schnell der Verwechslung (der Unterschied zwischen den Zeichen für „s“ und „sch“ etwa besteht aus einem Punkt, der entweder ganz links oder ganz rechts gemacht werden muss), und die Zeichen für Kurzvokale sind erst im 8. nachchristlichen Jahrhundert überhaupt entstanden und eingefügt worden (sogenannter masoretischer Text). Dennoch kann man natürlich davon ausgehen, dass die meisten Lesungen richtig sind – der Wortschatz des Hebräischen im AT ist erstaunlich gering (ca. 80% der Texte können mit knapp 500 Vokabeln erschlossen werden).

Diese Probleme waren aber den Rabbinern bekannt – im Gegensatz zur allgemein vertretenen Auffassung ist ein Mensch nämlich nicht blöde, weil er nicht aus dem 20./21. Jhd. stammt (siehe untern zum Bereich „Qere“ und „Ketib“).

Der Kanon dieser Schriften entwickelte sich wohl im ersten Jahrhundert nach Christus, wahrscheinlich nach der Zerstörung des Tempels, endgültig. Dabei ist davon auszugehen, dass es weitgehend „basisdemokratisch“ ablief – was in den meisten Gemeinden als gültig galt, wurde allgemein anerkannt. Die Jaffna-Synode, die manchmal noch durch die Populärliteratur geistert, ist Mythos. Wann der Prozess endgültig abgeschlossen war, ist unbekannt, Theorien gibt es noch und nöcher. Tatsache ist jedenfalls, dass der Kanon der Juden im Frühmittelalter feststeht.

Der Text als solcher weißt massenhaft Probleme auf. Bereits im 1./2. Jahrhundert fielen den Rabbinern locker über 2000 Stellen des ATs auf, in denen das Geschriebene schlicht nicht hinkommt. In den meisten Fällen sind es offensichtliche Rechtschreibfehler, Dubletten (doppelt geschriebene Worte/Satzteile etc., passiert beim Abschreiben schnell) etc.
Um dem entgegenzuwirken, gibt es „Qere“ und „Ketib“. „Qere“ ist die Kurzform eines aramäischen Satzes, „Qere wela ketib“, „Gelesen, wenn auch nicht geschrieben“, Ketib die des Satzes „Ketib wela qere“, geschrieben, wenn auch nicht gelesen. Diese Verbesserungsvorschläge stehen in hebräischen Bibelausgaben am Rand neben den entsprechenden Versen und werden im Gottesdienst statt des geschriebenen Wortes gelesen bzw. ausgelassen. Der Text als solcher wird aber als zu heilig empfunden, als das man ihn ändern wollte.

Im allgemeinen ist zu sagen, dass das Hebräische sich z. B. vom Arabischen dadurch unterscheidet, dass eine systematische Grammatik nicht im selben Maße wie für andere semitische Sprachen existierte. Dadurch gibt es ne Menge Wildwuchs im Ausdruck, zumal zur Verfassungszeit diverser Bücher das Hebräische schon nicht mehr Umgangssprache war.

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Die Septuaginta:

Dies ist die griechische Übersetzung, die sich durchgesetzt hat (es gab mehrere). Sie wurde wohl im 3. oder 2. vorchristlichen Jahrhundert im Alexandria angefertigt – von dem „72 Gelehrte in 72 Tagen“-Mythos muss man exakt nichts halten.

Gegenüber der hebräischen Bibel enthält sie 6 Bücher mehr, einige Bücher sind umfangreicher (das Esther-Buch beinahe doppelt so lang), das ganze allerdings in einem Griechisch geschrieben, das versucht, sich möglichst eng an das Hebräische anzulehnmen – teilweise übersetzen die wirklich Wort für Wort, lassen eigentlich nötige Artikel weg etc. Es sollte nicht schön sein, sondern v. a. eine Verständnishilfe. Das ist auch der Grund, warum viele Theologen die durchaus berechtigte Meinung vertreten, dass die Septuaginta deutlich näher an den Originaltexten (was auch immer das sein soll) sein dürfte als viele hebräische Passagen – die Übersetzer konnten Hebräisch garantiert besser als alle heutigen Gelehrten zusammen, außerdem dürften sie wesentlich mehr Fassungen zur Auswahl gehabt haben. Zudem kommen wir mit der frühesten Septuaginta-Handschrift immerhin bis ins 3. Jahrhundert… Auch wenn das nicht notwendig ein Kriterium für höhere Glaubwürdigkeit bzw. einen besseren Text ist. Ein weiterer bedenkenswerter Punkt ist, dass dieses Übersetzungswerk gute 300 bis 400 Jahre vor der Kanonisierung der teilverderbten hebräischen Texte geschah. Damit dürfte die allgemeine Verderbungsrate deutlich geringer sein – und im Griechischen sind Verwechslungen und Verschreibungen zwar selbstverständlich auch möglich, aber nicht so einfach wie im Hebräischen.

Innerhalb des primär römisch-griechisch geprägten Christentums wurde recht schnell die Septuaginta das „Alte Testament“ und damit kanonisch. Heute ist das noch so innerhalb sämtlicher orthodoxen, katholischen und der anglikanischen Kirche. Die Protestanten im Gefolge Luthers verwerfen die Septuaginta weitgehend und lassen nur die hebräische Bibel gelten.

Anmerkung: Die Übersetzer glätten dabei die Stellen, die in hebräischen Bibeln als Qere bzw. Ketib gelten. Wobei die Frage ist, ob es sich dabei um bewusste Einzelentscheidung der Übersetzer handelt oder sie in den meisten Fällen noch unverdorbene Texte zur Auswahl hatten – wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.

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Diese Bibel wird in den syrischen und anderen orientalischen Kirchen als kanonisch angesehen. Es ist die syrische Übersetzung des ATs (und NTs) – das damit sprachlich dem Hebräischen sehr nahe steht. Es dürfte zu großen Teilen aus dem Hebräischen übersetzt sein, aber es gibt diverse Stellen, an denen offensichtlich mithilfe des Griechischen korrekturgelesen wurde – warum auch nicht, die obigen Argumente kannten die Syrer genauso. Sehr wahrscheinlich ist, dass sich die Peshitta aus dem sogenannten Targum, also Übersetzungen ins Aramäische (der nur minimal anderen Vorläuferform des Syrischen) von im Gottesdienst verwendeten Texten, entwickelt hat – man sieht, dasselbe Problem wie die griechisch sprechenden Juden Alexandrias und ansonsten im römischen Reich gab es auch im Heiligen Land. Interessant ist, dass die syrische Bibel 5 Psalmen mehr kennt als alle anderen Traditionen, über deren Herkunft jahrhundertelang gerätselt wurde. Als 1994 sämtliche bisherigen über 800 Texte aus Qumran endgültig publiziert wurden, klärte sich ihre Herkunft – unter den Funden aus Höhle 4 fanden sich hebräische Versionen von 3 dieser Psalmen (datiert aufs erste vorchristliche Jahrhundert), sodass ihre Herkunft aus der jüdischen Tradition als erwiesen gelten kann.
http://wapedia.mobi/en/PeshittaDer samaritanische Pentateuch 

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Ebenfalls von Interesse dürfte der samaritanische Pentateuch sein. Die Samariter sind der Überrest der Juden, die im Heiligen Land blieben, als die babylonische Gefangenschaft begann, und sich nach der Rückkehr bzw. der Erlaubnis zum Wiederaufbau des Tempels nicht dem zweiten Tempel angeschlossen haben. Im Gegensatz zu anderen Strömungen des Judentums lassen sie nur und einzig und alleine die fünf Bücher Mose als heilige Schriften gelten. Heute gibt es von ihnen noch 5 Familien mit ca. 700 Mitgliedern in Israel. Ihre Pentateuch-Version ist allerdings hochgradig aufschlussreich – sie weicht in über 6000 Fällen vom hebräischen Pentateuch ab (wie gesagt, an sich passiert sowas schnell), die stimmen aber in über 50% aller Fälle mit der Septuaginta überein. Daraus schließt man, dass es zu Jesus Zeiten mehrere unterschiedliche, wenn auch nicht wesentlich verschiedene, Versionen des Pentateuchs gab – und die einzelnen Überlieferungstraditionen tatsächlich nicht auf Mißverständnisse etc. zurückgehen, sondern auf die Bevorzugung einer bestimmten Tradition.
Apokryphen des alten Testaments (Zitat)  

Außer den 39 Büchern (nach unserer Zählung) existierten noch weitere Bücher, die aus einer Zeit stammen, in der der Kanon des AT schon gebildet war. Wir kennen sie als Apokryphen, ein Begriff, den Hieronymus diesen Büchern gab. Mit Apokryphen bezeichnete man zu jener Zeit die Geheimschriften von Sektierern (das griechische Wort bedeutet soviel wie „die Verborgenen“). Diese Bücher fanden Eingang in die griechische Übersetzung des AT. Dennoch unterscheiden sie sich stark von den anderen kanonischen Büchern.

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Septuaginta

Die Apokryphen wurden nie in den hebräischen Kanon aufgenommen. (Deshalb finden sie sich auch nicht in der ursprünglichen Septuaginta.) Wir finden sie bis heute nicht in den hebräischen Bibeln.

An keiner Stelle der Apokryphen finden wir Aussagen wie „so spricht der Herr“, „der Herr sprach“ oder ähnliches.

Diese Bücher wurden größtenteils in griechischer Sprache verfaßt.

Sie unterscheiden sich in geradezu grotesker Weise von den kanonischen Büchern durch ihre Lehre, ihre Art und ihren Inhalt.

Außer von Augustin, der sie dem AT zuordnete, aber sie als nicht ganz so autoritativ ansah, wurden sie von den Kirchenvätern verworfen. So waren sie auch nicht von Hieronymus für die Vulgata (lateinische Übersetzung der Bibel) übersetzt worden, also in der ursprünglichen Vulgata nicht enthalten.

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Vulgata

Als Martin Luther die Bibel in die deutsche Sprache übersetzte, hielt er sich strikt an den hebräischen Kanon. Deshalb setzte er die Apokryphen zwischen AT und NT und bemerkte: „Das sind Bücher, so der Heiligen Schrift nicht gleichgehalten und doch nützlich und gut zu lesen.“ In einigen Ausgaben der Lutherbibel sind sie heute enthalten.

Die katholische Kirche hingegen nahm eine andere Stellung ein. Aus den Apokryphen leitete sie z.T. ihre Sakramentslehre und andere Lehren ab (gemeint sind Lehren wie die vom Fegefeuer, von der Gerechtigkeit durch gute Werke und von Messen). Wir finden in den Apokryphen:

http://www.biblegateway.com/versions/?action=getVersionInfo&vid=4

*

Erlösung ist ohne Jesus und göttliche Vergebung möglich (Weisheit 10,2)

*

der Zweck heiligt die Mittel (Judit 12,10 _ 13,10)

*

abergläubische Praktiken sind erlaubt (Tobias 6,7)

*

durch gute Werke wird man errettet (Tobias 12,9)

*

Geld aus Sühnopfer auch für Tote (2.Makk 12,43+45)

*

Gebet für die Verstorbenen ist gut und heilsam (2.Makk 12,44)

Vergleicht man diese Lehren mit ihrer Wichtigkeit für den Bestand und das Wesen der Römisch Katholischen Kirche, so läßt sich leicht erkennen, daß die Apokryphen nicht aufgegeben werden konnten. Im Konzil zu Trient (1546) wurden die Apokryphen als kanonisch erklärt. Noch heute sind sie völlig unauffällig zwischen die anderen Bücher des AT gereiht. Die göttliche Inspiration dieses katholischen Kanons ist Inhalt der katholischen Glaubenslehre. Zumindest bei den ersten drei der genannten Bibelstellen wird allerdings jeder katholische Theologe bestreiten, dass es sich hier um Lehrinhalte der katholischen Kirche handelt.

http://www.kreudenstein-online.de/Bibelkritik/Bibelkritik.htm

Der gewalttätige Gott  

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Der gewalttätige Gott und die Gewalt
des Volkes Gottes sind im hebräischen Teil der Bibel kein vereinzeltes Thema. Ein
Wissenschaftler hat im Alten Testament 600 Textstellen mit expliziter Gewalt gezählt und
1000 Verse, in •denen gewaltsames Handeln auf Gott zurückgeführt wird – Geschichten, in
denen Gott das Töten befiehlt sowie solche, in denen Gott selbst andere tötet.“
http://bs.cyty.com/kirche-von-unten/archiv/kvu109/gewalt_ueberwinden.pdf

3

NEUES TESTAMENT  

Konzil von Nicäa

Der römische Kaiser Konstantin I. bevorzugte seit etwa 313 (Toleranzedikt von Mailand) das Christentum als Religion des Römischen Staates. Konstantin erhoffte sich vom Christentum eine stabilisierende Wirkung für die eben erst wiedergewonnene Einheit des römischen Reiches. Diese völkerverbindende Funktion war durch den Arianismusstreit gefährdet. Eine Spaltung der Kirche drohte. Da das Problem von der Kirche allein nicht gelöst werden konnte, drängte der Kaiser auf eine Beendigung des Streites. Er griff auch mit Kompromissformeln aktiv in den Konzilverlauf ein. Jesus wurde zum Gott erklährt was römischer Tradition entsprach.  Man denke daran, dass auch römische Kaiser zu Göttern gemacht wurden.  Aus Sicht Konstantins war die Sicherung des Religionsfriedens eine wesentliche kaiserliche Aufgabe mit politischen Implikationen. Konstantin war kein Christ, das Christentum war nur Mittel zum Zweck. Er  hatt wie sein Vater den Sonnengott Sol Invictus verehrt. Er wurde erst auf seinem Stergebett getauft.

Das Werden des NT-Kanons ist wesentlich komplizierter als die Sammlung der AT-Bücher. Wieder wird den einzelnen Schriften keine Autorität verliehen, sondern nur ihre Autorität anerkannt. Doch finden sich diesmal die Schriften nicht nur an einem Ort (wie beim AT im Tempel). Sie sind weltweit in einzelnen Gemeinden verstreut. In den ersten Jahrhunderten dürfte wohl kaum eine Gemeinde im Besitz aller NT-Bücher gewesen sein. Jede Gemeinde akzeptierte oder verwarf Bücher. Viele Bücher des Neuen Testament in der heutigen Fassung setzten sich dennoch im Laufe der Zeit durch. Die folgenden 7 Bücher waren jedoch umstritten:

  • Hebräer kein genannter Autor
  • Jakobus Inhalt angeblich in Widerspruch zu Paulusbriefen
  • 2. Petrus stilistischer Unterschied zum 1. Brief
  • 2. Johannes
  • 3. Johannes kurze Briefe, die nur den Gemeinden im Westen bekannt waren
  • Judas
  • Offenbarung stilistischer Unterschied zu den anderen Joh.-Büchern, war nur im Westen des römischen Reiches bekannt.

Die zeitweise unterschiedliche Beurteilung dieser Bücher macht die eigenständige Entscheidung der Gemeinden deutlich. Erst auf den Konzilen von Hippo 393 und Karthago 397 einigte man sich auf jene Bücher, die der Verkündigung dienen sollten.

http://www.kreudenstein-online.de/Bibelkritik/Bibelkritik.htm

Es gab sowohl kanonische als auch apokryphe Bücher über Jesu Leben und Wirken

Evangelium nach Matthääus

Evangelium nach Markus

Evangelium nach Lukas

Evangelium nach Johannes

 

 

 

 

 

Es kamm  zu Verboten andere Schriften.

1. Das Konzil von Nicäa (325)
Die Bücher von Arius wurden verbrannt, der Besitz seiner Schriften unter Todesstrafe gestellt
,
http://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a

2.Die 3. Synode von Karthago (397)
erkannte den Kanon an (39 Schriften aus dem Alten, 27 aus den Neuen Testament), verbot andere Schriften im Gottesdienst als göttliche Schriften zu verlesen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kanon_des_Neuen_Testaments

3. Die Anfänge kirchlicher Bücherverbote

Das erste rein kirchliche Bücherverbot geht zurück auf das Jahr 400. Unter dem Vorsitz des Theophilus von Alexandria wurde verordnet, niemand dürfe die Schriften des Origenes „lesen oder besitzen“. Im Jahr 446 ließ Papst Leo der Große alle Schriften der Manichäer verbrennen. Die erste Synode, die die Verbrennung der von ihr als „verdammt“ angesehenen Texte befahl, war 681 das dritte Konzil von Konstantinopel.Das Decretum Gelasianum, das 496 auf dem römischen Konzil erschien, ist der älteste Index verbotener Bücher

.http://de.wikipedia.org/wiki/Index_Librorum_Prohibitorum

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Ich will euch einige apokryphe Evangelien  vorstellen. Ihre Echtheit ist aber gelegentlich zweifelhaft. (Es soll bis zu 100 Evangelien gegeben haben.)

Thomasevangelium

http://www.meyerbuch.de/pdf/Thomas-Evangelium.pdf

Philippusevangelium

http://web.archive.org/web/20071105191958/http://wwwuser.gwdg.de/~rzellwe/nhs/node88.html

Evangelium der Maria Magdalena

http://www.jadu.de/religion/maria.html

Petrusevangelium

http://www.rene-finn.de/Referate/petrusevangelium.html

Kindheitsevangelium nach Thomas

(nicht identisch mit dem Thomasevangelium)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kindheitsevangelium_nach_Thomas

http://12koerbe.de/euangeleion/faber.htm#KINDHEITSERZ%C4HLUNG%20DES%20THOMAS

Ägypterevangelium

http://de.wikipedia.org/wiki/Koptisches_%C3%84gypterevangelium

Barnabasevangelium (nicht identisch mit dem Brief des Barnabas)

Die Echtheit dieses Evangelium ist umstritten.

http://www.evangelium.de/1000.0.html

Nikodemus-Evangelium

http://12koerbe.de/euangeleion/nikodem.htm

Judasevangelium

http://www.kirche-alt-lichtenberg.de/geschichte/judasevangelium.html

Geheimes Markus-Evangelium

http://de.wikipedia.org/wiki/Geheimes_Markusevangelium

Die apokryphen Bücher Henoch (Keine Evangelien aber interessant)

http://de.wikipedia.org/wiki/Henoch

Weitere apokryphe Texte

http://www.uni-leipzig.de/~nt/asp/links.htm

Das älteste der vier

Evangelien ist das um 79 entstandene Evangelium nach Markus, das jüngste das nach Johannes (zwischen 95 und 100).


Keiner der Evangelisten lebte zu Zeiten von Jesus oder kannte ihn . Wobei um Johannes die Gelehrten streiten.

(Johannes:In der historisch-kritischen Exegese geht man im allgemeinen von einem längeren Entstehungsprozess des Textes aus, in dem verschiedene Schichten der Bearbeitung durch unterschiedliche Autoren oder Redakteure zu erkennen sind. Folgt man diesem Argument, so kommt als Verfasser des gesamten heute vorliegenden Textes Johannes also nicht in Betracht.

http://encyclopedie-de.snyke.com/articles/evangelium_nach_johannes.html

Als älteste Schriften des Neuen Testaments gelten die Paulus-Briefe, die um das Jahr 50 niedergeschrieben wurden. Auch Paulus kannte Jesus nicht. Paulus Rolle in der frühchristlichen Kirche ist doch äußerst zweifelhaft.

Der Begriff „Neues Testament“ selbst taucht bei Lukas auf; Jesus verwendet ihn beim heiligen Abendmahl:

„„Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird.““ (Lk 22,20)

Es vergingen viele Jahrhunderte von Christi Wirken auf Erden bis zur endgültigen Fassung des Neuen Testaments. Der heute übliche Umfang mit 27 Büchern war nach Hieronymus und Augustinus zwar um 400 anerkannt, aber erst 1546 wurde der Kanon auf dem Konzil von Trient endgültig festgelegt (WEIDINGER, 395f.). Nach einer Legende war die Auswahl, welche Bücher als kanonisch und welche als apokryph zu bezeichnen sind, sehr einfach: Man legte alle in Frage kommenden Bücher vor einen Altar. Die kanonischen Bücher hüpften daraufhin auf den Altar, die übrigen blieben kraftlos liegen (ebd., S. 579).Wie die Kirche sowas macht, kennt man ja.

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Widersprüche in der Bibel . Wer will da die Wahrheit Erkennen ?

Einige Beispiele :

Hat Jesus seinen Jüngern erlaubt irgend etwas mitzunehmen? Was ist mit Stab und Schuhen?

„… und gebot ihnen, nichts mitzunehmen auf den Weg als allein einen Stab, kein Brot, keine Tasche, kein Geld im Gürtel, wohl aber Schuhe, und nicht zwei Hemden anzuziehen.“

(Markus 6,8-9) „Ihr sollt weder Gold noch Silber noch Kupfer in euren Gürteln haben, auch keine Reisetasche, auch nicht zwei Hemden, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert.“

(Matthäus 10,9-10)
„Und er sprach zu ihnen: Ihr sollt nichts mit auf den Weg nehmen, weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld; es soll auch einer nicht zwei Hemden haben.“

(Lukas 9,3)
Wenn Jesus von sich selbst Zeugnis abgelegt hat, ist dieses dann falsch oder dennoch wahr?

„Wenn ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr.“

(Johannes 5,31) „Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Auch wenn ich von mir selbst zeuge, ist mein Zeugnis wahr; …“

(Johannes 8,14)
Ist die Schrift von Moses nützlich?

„Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, …“

(2. Timotheus 3,16) „Denn damit wird das frühere Gebot aufgehoben – weil es zu schwach und nutzlos war; …“

(Hebräer 7,1:cool:
Veränderungen des angeblichen „Wort Gottes“ sind verboten. Doch Jesus ergänzt das Alte Testament und widerspricht ihm!

„Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten und danach tun. Ihr sollt nichts dazutun und nichts davontun.“

(5. Mose 13,1) „Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist … Ich aber sage euch, …“

(Matthäus 5,21-4:cool:
Ist vor Jesus schon jemand gen Himmel gefahren?

„Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel.“

(2. Könige 2,11) „Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.“

(Johannes 3,13)
Gibt es einen Menschen, der ohne Sünde ist?

„… – denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt – …“

(2. Chronik 6,36) „Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde; denn Gottes Kinder bleiben in ihm und können nicht sündigen; denn sie sind von Gott geboren.“

(1. Johannes 3,9)
Führt Gott Menschen in Versuchung?

„Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham …“

(1. Mose 22,1) „Niemand sage, wenn er versucht wird, dass er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand.“

(Jakobus 1,13)
Hat Jesus sein Kreuz selber getragen?

„… und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf Hebräisch Golgatha.“

(Johannes 19,17) „Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine Kleider an und führten ihn ab, um ihn zu kreuzigen. Und als sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen aus Kyrene mit Namen Simon, den zwangen sie, dass er ihm sein Kreuz trug.“

(Matthäus 27,31-32)
Was war die exakte Überschrift über seinem Kopf?

„Und oben über sein Haupt setzten sie eine Aufschrift mit der Ursache seines Todes: Dies ist Jesus, der Juden König.“

(Matthäus 27,37) „Und es stand über ihm geschrieben, welche Schuld man ihm gab, nämlich: Der König der Juden.“

(Markus 15,26)
„Es war aber über ihm auch eine Aufschrift: Dies ist der Juden König.“

(Lukas 23,3:cool: „Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der König der Juden.“

(Johannes 19,19)
Wurde Jesus von beiden Räubern, welche mit ihm gekreuzigt wurden, verspottet, oder von dem einen verspottet und vom anderen verteidigt?

„… Und die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn auch.“

(Markus 15,32) „Aber einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach: Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns! Da wies ihn der andere zurecht und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“

(Lukas 23,39-43)
Was waren die letzten Worte von Jesus am Kreuz?

„Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.“

(Matthäus 27,46-50) „Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er.“

(Lukas 23,46) „Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied.“

(Johannes 19,30)
Starb Jesus bevor oder nachdem der Vorhang im Tempel entzweiriss?

„Aber Jesus schrie abermals laut und verschied. Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus.“

(Matthäus 27,50-51) „… und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels riss mitten entzwei. Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er.“

(Lukas 23,45-46)
„Aber Jesus schrie laut und verschied. Und der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus.“

(Markus 15,37-3:cool:
Wer ging zum Grab von Jesus?

„Am ersten Tag der Woche kommt Maria von Magdala früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab weg war.“

(Johannes 20,1) „Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria von Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen.“

(Matthäus 28,1)
„Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben.“

(Markus 16,1) „Es waren aber Maria von Magdala und Johanna und Maria, des Jakobus Mutter, und die andern mit ihnen; …“

(Lukas 24,10)
Kauften die Frauen die Salben vor oder nach dem Sabbat?

„Sie kehrten aber um und bereiteten wohlriechende Öle und Salben. Und den Sabbat über ruhten sie nach dem Gesetz.“

(Lukas 23,56) „Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben.“

(Markus 16,1)
War es beim Besuch der Frauen am Grab von Jesus schon hell geworden oder noch finster?

„Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging.“

(Markus 16,2) „Am ersten Tag der Woche kommt Maria von Magdala früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab weg war.“

(Johannes 20,1)
Wen trafen die Frauen am Grab von Jesus? Einen oder zwei Engel? Einen oder zwei Männer?

„Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. … Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht!“

(Matthäus 28,2-5) „… Als sie nun weinte, schaute sie in das Grab und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, …“

(Johannes 20,11-12)
„Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich.“

(Markus 16,5) „Und als sie darüber bekümmert waren, siehe, da traten zu ihnen zwei Männer mit glänzenden Kleidern.“

(Lukas 24,4)
Schwiegen die Frauen aus Furcht oder berichteten sie von der angeblichen Auferstehung Jesu?

„Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich.“

(Markus 16,:cool: „Und sie gingen wieder weg vom Grab und verkündigten das alles den elf Jüngern und den andern allen.“

(Lukas 24,9)
„Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen.“

(Matthäus 28,:cool:
Von wo stieg Jesus in den Himmel auf?

„Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. … Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der heißt Ölberg und liegt nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg entfernt.“

(Apostelgeschichte 1,9-12) „Er führte sie aber hinaus bis nach Betanien und hob die Hände auf und segnete sie. Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel.“

(Lukas 24,50-51)
Was hat Judas mit dem Lohn für seinen Verrat getan?

„Der hat einen Acker erworben mit dem Lohn für seine Ungerechtigkeit. …“

(Apostelgeschichte 1,1:cool: „Und er warf die Silberlinge in den Tempel, …“

(Matthäus 27,5)
Wie starb Judas?

„… Aber er ist vornüber gestürzt und mitten entzweigeborsten, sodass alle seine Eingeweide hervorquollen.“

(Apostelgeschichte 1,1:cool: „Und er warf die Silberlinge in den Tempel, ging fort und erhängte sich.“

(Matthäus 27,5)
Wer kaufte den Acker? Judas oder die Hohenpriester?

„Der hat einen Acker erworben mit dem Lohn für seine Ungerechtigkeit. …“

(Apostelgeschichte 1,1:cool: „Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir sie in den Gotteskasten legen; denn es ist Blutgeld. Sie beschlossen aber, den Töpferacker davon zu kaufen zum Begräbnis für Fremde.“

(Matthäus 27,6-7)
Warum wurde das Grundstück Blutacker genannt?

„… Aber er ist vornüber gestürzt und mitten entzweigeborsten, sodass alle seine Eingeweide hervorquollen. Und es ist allen bekannt geworden, die in Jerusalem wohnen, sodass dieser Acker in ihrer Sprache genannt wird: Hakeldamach, das heißt Blutacker.“

(Apostelgeschichte 1,18-19) „Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir sie in den Gotteskasten legen; denn es ist Blutgeld. Sie beschlossen aber, den Töpferacker davon zu kaufen zum Begräbnis für Fremde. Daher heißt dieser Acker Blutacker bis auf den heutigen Tag.“

(Matthäus 27,6-:cool:
Wie viele Söhne hatte Abraham?

„Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, …“

(Galater 4,22) „Durch den Glauben opferte Abraham den Isaak, als er versucht wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, …“

(Hebräer 11,17)
Wohnt der biblische Gott nun in auserwählten Tempeln oder nicht?

„Und der HERR erschien Salomo des Nachts und sprach zu ihm: Ich habe dein Gebet erhört und diese Stätte mir zum Opferhaus erwählt. …
So habe ich nun dies Haus erwählt und geheiligt, dass mein Name dort sein soll ewiglich, und meine Augen und mein Herz sollen dort sein allezeit.“

(2. Chronik 7,12-16) „Aber der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, …“

(Apostelgeschichte 7,4:cool:
Laut Bibel kann Gott angeblich nicht lügen. Aber an anderer Stelle ist Gott sehr wohl unehrlich, denn er unterstützt und verursacht Lügen!

„… – denn es ist unmöglich, dass Gott lügt – …“

(Hebräer 6,1:cool: „Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben, …“

(2. Thessalonicher 2,11)
„Nun siehe, der HERR hat einen Lügengeist gegeben in den Mund aller deiner Propheten; …“

(1. Könige 22,23)
Empfindet der biblische Gott Reue?

„Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. …“

(4. Mose 23,19) „… da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen …“

(1. Mose 6,6)
„Da gereute den HERRN das Unheil, das er seinem Volk zugedacht hatte.“

(2. Mose 32,14)
„Als aber der Engel seine Hand ausstreckte über Jerusalem, um es zu verderben, reute den HERRN das Übel …“

(2. Samuel 24,16)
Kann man den biblischen Gott nun sehen oder nicht?

„Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf und sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie eine Fläche von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist.“

(2. Mose 24,9-10) „Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.“

(Johannes 1,1:cool:
„Ich sah den Herrn über dem Altar stehen und er sprach: …“

(Amos 9,1) „Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.“

(2. Mose 33,20)
„Da erschien ihm der HERR und sprach: …“

(1. Mose 26,2) „… der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.“

(1. Timotheus 6,16)
„Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. …“

(2. Mose 33,11)
„Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heißt du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heiße? Und er segnete ihn daselbst.
Und Jakob nannte die Stätte Pnuël; denn, sprach er, ich habe Gott von Angesicht gesehen, und doch wurde mein Leben gerettet.“

(1. Mose 32,30-31)
Wohnt der biblische Gott nun im Licht oder in der Dunkelheit?

„… der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, …“

(1. Timotheus 6,16) „… er hat aber gesagt, er wolle im Dunkel wohnen.“

(1. Könige 8,12)
„Er machte Finsternis ringsum zu seinem Zelt; in schwarzen, dicken Wolken war er verborgen.“

(Psalm 18,12)
„Wolken und Dunkel sind um ihn her, …“

(Psalm 97,2)
http://www.bibelzitate.de/wsidb.html

Es gibt unterschiedliche Texte des NT.

Zum einen die Nestle-Aland Übersetzung, die den meisten modernen Übersetzungen zu Grunde liegen und dem gegenüber den Textus Receptus, welcher der Schlachter 2000 oder auch Luther 1912 Übersetzung zugrunde liegt. Insgesamt ist der den modernen Versionen um 2544 Worte kürzer. Dem zugrunde liegenden Texten der Nestle-Aland Version, reichen bis in das Jahr ca. 150 zurück. Es wurden davon 500 wieder gefunden die bis in das 5.jahrhundert datiert wurden. Beim Textus Receptus wurden die ältesten Fragmente auch bis ca. ins 200 Jahrhundert datiert. In das 5. Jahrhundert können ca. 5000 dieser Schriften datiert werden. Die wichtigsten Hauptwerke der Nestle-Aland Übersetzung sind vor allem der Codex Sinaiticus und Codex Vaticanus (aus dem 4. Jh.) diese Überlieferungen kommen aus dem alexandrinischen Raum, welches weit weg vom Christlichen Zentrum lieg und eher das Zentrum andere Lehren war. Der Textus Receptus kommt wiederum aus dem Christlichen Zentrum, aus dem griechisch-kleinasiatischen Raum.

Im Vergleich zum Textus Receptus läßt der Codex Sinaiticus allein in den Evangelien 3.455 Wörter aus, fügt 839 Wörter hinzu, ersetzt 1.114 Wörter durch andere, verändert die Satzstellung von 2.299 Wörtern und ändert 1.265 Wörter ab, so daß sich insgesamt 8.972 Unterschiede ergeben! – Im Vergleich zum Textus Receptus läßt Codex Vaticanus, wie Burgon herausgefunden hat, in den Evangelien 2.877 Wörter aus, fügt 536 Wörter hinzu, ersetzt 935 Wörter durch andere, verändert die Satzstellung von 2.098 Wörtern und ändert 1.132 Wörter ab, so daß sich insgesamt 7.578 Unterschiede ergeben. Damit ergeben sich auch bei den beiden wichtigsten Texten der wissenschaftlich-kritisch Versionen Zahlreiche Unterschiede. Hab noch die genaue zahl gefunden, sie widersprechen sich an 3036 Stellen

ZITAT: FLD

http://rafa.foren-city.de/topic,2620,-unterschiedliche-bersetzungen-des-nt.html
http://www.1theolexamen.de/nt/einleit/Aland_Text.pdf
http://www.evermann.de/glaube/Textkritik/index.html

Manche Evangelikalen und Freikirchen vor allem in den USA schreiben der Bibel auch heute noch eine „Irrtumsfreiheit“ (Inerrancy) zu und reagieren damit auf die als Angriff auf die Glaubensgrundlagen empfundene historische Bibelkritik seit der Aufklärung. Dabei besteht die Gefahr, dass die Bibel selbst gott-ähnlichen oder fetisch-artigen Charakter erhält. Diese Richtungen werden oft als Biblizismus oder christlicher Fundamentalismus eingeordnet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a

http://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient

http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Korantexts


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es zeigt sich, dass die Bibel in ihren wesendlichsten Teilen immer  den jeweiligen politischen Bedürfnissen der Zeit entspricht,  in der sie geschrieben wurde.

Die archäologischen, geschichtlichen , sprachwissenschaftlichen und logischen Widersprüche zur Realität sind nur für stumpfsinnige Fanatiker  zu übersehen.
Die nicht eingehaltenen Prophezeihungen ,
die sachlichen Wiedersprüche
und die nachgewiesen Übersetzungsfehler ,   vor allen Dingen die willkürliche, politisch gewünschte Auswahl bzw. der Grund sie zu schreiben, erinnert mich bei der Bibel bezüglich ihres Wahrheitsgehalt an Grimms Märchen .

Nur wie viele menschen mussten dafür sterben ?

WO ist hier das Wort eines Gottes oder ein göttlicher Funke ?

Wie kann man daran glauben???

 

Je mehr Licht man in die Kirchengeschichte bringt, desto dunkler wird’s.
(Heinrich Wiesner, dt. Aphoristiker, 1925-)

Ermordung von „Heiden“

TAUFE – oder – TOD

Wie die »Heiden« des Mittelmeerraumes wurden auch im Mittelalter die noch nicht christianisierten germanischen und slawischen Stämme erbarmungslos bekriegt und zur Taufe gezwungen. Von den Schlächtereien an den Sachsen durch Karl »den Großen« im 9. Jahrhundert zieht sich eine wenig bekannte Blutspur durch die deutsche Geschichte bis hin zum Wenden-Kreuzzug (!) 1147.

Alle diese Kriege, Metzeleien und gezielten Verwüstungen ganzer Landstriche erfolgten immer unter dem Vorwand, die »Heiden« zu bekehren. Zahlreiche Bischöfe riefen dazu auf oder beteiligten sich selbst mit ihren Truppen. Die Gefangenen wurden meist vor die Wahl gestellt, sich taufen zu lassen oder zu sterben. Ebenso verfuhr der Deutsche Ritterorden in Ostpreußen.

http://www.jubeljahr2000.de/kirchenopfer.html

Heidenverfolgung im römischen Reich

siehe link

http://de.geocities.com/ho_tripous/hellenismus/verfolgung.html

Kreuzzüge im Blutrausch und voller Grausamkeit

22.000.000 Tote

Zwischen 1096 und 1291 fanden auf Betreiben der Päpste sieben Kreuzzüge ins »Heilige Land« Palästina statt, die nach Schätzung des Schriftstellers Hans Wollschläger (»Die bewaffneten Wallfahrten nach Jerusalem«) insgesamt 22 Millionen Menschen das Leben kosteten.

Bei der Eroberung Jerusalems (1099) wurden etwa 70 000 Juden und Muslime im Blutrausch umgebracht – die gesamte Einwohnerschaft der Stadt. Die noch vor Blut triefenden Ritter gingen anschließend »vor Freude weinend … hin, um das Grab unseres Erlösers zu verehren, und entledigten sich ihm gegenüber ihrer Dankesschuld« – so ein Augenzeuge (»Die Kreuzzüge in Augenzeugenberichten«, dtv-Taschenbuch, 1971, S. 101).

Die Kreuzzüge wurden mit großer Grausamkeit geführt.  Das christliche Abendland hat durch die Kreuzzüge unsägliches Leid unter die moslemischen Völker gebracht.

http://www.jubeljahr2000.de/kirchenopfer.html

Antwort aus einem katholischen Forum

Geschrieben von Gunther Maria Michel am 07. Dezember 2007 21:57:45

In der Tat hat der Papst, und nur er, das Recht, einen Kreuzzug auszurufen.
Ich würde mit Gottes Hilfe dem Aufruf folgen. Die Befolgung ist eine freiwillige Tat.
Der Kreuzzug, zu dem Papst Urban II. aufrief, war im Grundsatz eine gute und gerechtfertigte Sache. Kein Grund, mich davon zu distanzieren.

http://f27.parsimony.net/forum66220/messages/8063.htm

Hexenverfolgung

Beide Kirchen heizen Hexenwahn an

Der Leitfaden für die systematische Verfolgung und Ermordung von »Hexen« war das Buch »Der Hexenhammer«, herausgegeben 1488 von zwei deutschen Dominikanermönchen – mit päpstlicher Druckerlaubnis.


Der Vatikan sicherte den Wahnsinn noch zusätzlich durch eine päpstliche Bulle ab. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts starben durch den Hexenwahn in Europa nach vorsichtigen Schätzungen zwischen 40 000 und 100 000 Menschen, überwiegend Frauen (Main-Echo, 12.3.99), nach anderen Schätzungen etwa eine Million. Die Hälfte der Opfer, darunter auch Kinder, starb auf dem Boden des heutigen Deutschland. Auch hier verfolgten beide Konfessionen gleichermaßen die angeblichen Hexen, für die es nach »peinlicher Befragung« unter schrecklichen Folterqualen kein Entrinnen gab. Erst die Aufklärung machte den Verbrechen ein Ende.

http://www.jubeljahr2000.de/kirchenopfer.html

Ich will kein Mitleid für diese Hexen, ich wünsche, daß man sie Stück für Stück verbrenne.
(Martin Luther)

http://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Inquisition

Inquisition

10.000.000 Tote, ungezählte Gefolterte

Templer3

Als trotz beständiger Verfolgungen Andersgläubiger die Bewegungen der Katharer und Waldenser vor allem in Südfrankreich, aber auch in Italien und Deutschland immer mehr Zulauf erhielten, organisierte die Kirche im ausgehenden 12. Jahrhundert die bürokratisierte und totalitäre Gehirnwäsche in Form der Inquisition.
Millionen Menschen wurden Opfer der katholischen Inquisition. Man geht von bis zu 10.000.000 Toten sowie ungezählten Gefolterten, Misshandelten und Terrorisierten aus (SPIEGEL, 1.6.98).

http://www.jubeljahr2000.de/kirchenopfer.html

„Ein erhebendes Schauspiel sozialer Vollkommenheit.“

(Die vatikanische Jesuitenzeitschrift 1853 zur Inquisition)

http://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Inquisition

Sklavenhandel

Kirche war immer für Sklaverei

Die Kirche kämpfte schon in der Antike energisch für die Beibehaltung der Sklaverei. Kein Wunder: Sie hielt selbst Sklaven, deren Freilassung verboten wurde. Uneheliche Kinder (z.B. die von Priestern und Findelkinder) wurden zu Kirchensklaven gemacht. Der französische Nationalheilige Martin von Tours hielt z.B. 20 000 Sklaven. (Deschner, »Kriminalgeschichte des Christentums«, Bd. 3, S. 524)

Auch als nach der Entdeckung Amerikas bis zum 19. Jahrhundert 13 Millionen Afrikaner versklavt und in den neuen Kontinent gebracht wurden, erhob die Kirche nicht ihre Stimme dagegen. Im Gegenteil: Papst Nikolaus V. legitimierte in seiner Bulle »Divino amore communiti« vom 18. Juni 1452 die Sklaverei, indem er den portugiesischen König ermächtigte, die Länder der Ungläubigen »zu erobern, ihre Bewohner zu vertreiben, zu unterjochen und in ewige Knechtschaft zu zwingen.« Auch Kolumbus hatte keine Skrupel, da »Heiden ohnehin zu ewiger Verdammnis verurteilt seien«. In Sevilla stand anfangs sogar der Bischof Rodriguez de Fonsca selbst als Auftraggeber hinter dem Sklavenverkauf der Indianer. (Friedhelm v. Othegraven in »Litanei des Weißen Mannes«, S.102)

Der Kirchenstaat schaffte als einer der letzten europäischen Staaten erst 1838 die Sklaverei offiziell ab.

http://www.freie-christen.com/reichtum_der_kirche_ist_blutgeld.html#Sklaverei

Der Vatikanstaat bis heute nicht die Menschenrechtsdeklaration ratifiziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4

Anmerkungen zur Kirche heute:
OPUS DEI

Opus Dei (lateinisch; deutsch: Werk Gottes) oder mit dem vollen Namen Praelatura Sanctae Crucis et Opus Dei (lateinisch; deutsch: Prälatur vom heiligen Kreuz und Werk Gottes) ist eine konservative Organisation innerhalb der römisch-katholischen Kirche, die sich zum Ziel gesetzt hat, bei Laien durch religiöse Bildung und seelsorgerliche Hilfestellung ein heiligmäßiges Leben in Beruf und Familie zu fördern.

Opus Dei wurde 1928 durch den Priester Josemaría Escrivá (19021975) in Madrid gegründet und ist seit 1982 eine Personalprälatur (eine vom Zweiten Vatikanum eingeführte Struktur für nicht-territoriale Seelsorge) mit Hauptsitz in Rom

Der Aufstieg der Santa Mafia

http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,350114,00.html

es gibt innerhalb der katholischen kirche auch kritische stimmen zu opus dei.
was nutzt aber kritik innerhalb der kirche wenn der papst entschieden hat ?
er ist in glaubensfragen immerhin unfehlbar.
die kirche ist halt nicht demokratisch.
diese für kirchliche verhältnisse geradezu überstürzte heiligsprechnung
zeigt deutlich die macht und die wertschätzung von opus dei im vatikan.

Escrivá wurde 1992 durch Papst Johannes Paul II. selig und zehn Jahre später heilig gesprochen. Die schnellste Heiligsprechung der Kirchengeschichte bedeutete nicht nur eine Aufwertung Escrivás: Wer könnte es jetzt noch wagen, das Werk eines Heiligen der katholischen Kirche anzufechten?

opus dei wirt von konservativen katholischen Kreisen, besonders innerhalb der Kurie (Leitungs-und Verwaltungsorgane des Heiligen Stuhls), sowie vom derzeitigen Papst Benedikt XVI. sehr hoch geschätzt

Das 2. Vatikanische Konzil hatte den Index der in der katholischen Kirche verbotenen Bücher 1966 abgeschafft, doch im Opus lebt er verschärft weiter

hat schon mal einer von euch offizielle kritik , des vatikans , an der frauenfeindlichen haltung von opus dei gehört. ( nebenbei ist es die aufgabe der frauen, die räume der männer zu reinigen, Frauen schlafen in ihren Zentren wegen ihrer größeren „sinnlichen Anfälligkeit“ auf blankem Bett oder auf nacktem Fußboden. Ist das nicht menschenverachtend? )

hierbei stimmt opus dei dem vatikan überein.

So erklärt Pius XII. im Jahre 1956,
„Der Frau sei allerdings «stets in Unterordnung unter die primären Funktionen, die ihr von der Natur selbst vorgeschrieben» würden.‘ Als «primäre Funktionen» der Frau gelten Mutterschaft und Hausarbeit; entsprechend sind die grundlegenden Typen bzw. Ausprägungen der Frau: Ehefrau und Mutter, im religiösen Bereich: Ordensfrau und Jungfrau. Die moderne berufstätige Frau in der profanen Gesellschaft, deren Betätigungsfeld sich stetig erweitert, existierte) im Horizont der katholischen Amtsträger nicht. Sie galt eher als «entartet», als nicht konform mit ihrer weiblichen Bestimmung. “
http://www.kirchenvolksbewegung.de/fulda-hanau/Frauen_und_Kirche.htm

die rekrutierungsmethoden von opus dei kennt man von ziemlich übelen sekten.

Opus Dei bei der Mitgliederwerbung vor allem über vorgetäuschte Freundschaften (Deutung als Apostolat der Freundschaft). Das beginne oft mit einer Einladung zum Essen (Apostolat des Mahles, vergleiche unter anderem Der Weg #970). Laut Berichten von Ex-Mitgliedern werden Leute dazu angehalten, Freundschaften zu benutzen, um Mitglieder zu werben. Es gibt wöchentliche Gespräche mit einem geistlichen Leiter, angeblich zur Kontrolle der Mitglieder.

Zentrum auf „Fischfang“

Schon Mitte der 1990er Jahre zogen einige Opus Dei_Mitglieder nach Berlin, um das dortige Zentrum auszubauen. Ein ehemaliges Mitglied der Organisation schildert in seinem Buch „Schleichende Übernahme“, er sei damals zum Lehramtsstudium ermuntert worden, um an einer Schule das Werks unterrichten zu können . „Das Opus Dei spricht selbst, auch in Liedern, von Fischfang, dass also junge Leute eben gefischt werden“,“

http://www.3sat.de/

· Osho Bhagwan · Scientology · Hare Krishna · Mun Sekte. Kinder Gottes usw.haben ähnliche rekrutierunsmethoden.

Der Prälatur werden schon länger Unterstützung von rechtsgerichtetenDiktaturen, sektenähnliche Kontrollmechanismen und Organisationsformen bzw. undurchsichtige Finanz- und Organisationsstrukturen, eine sehr konservative Theologie (die z. B. eine geistig-moralische Minderwertigkeit von Frauen definiert) und aggressive Rekrutierungs- und Einflussmethoden vorgeworfen.

Das Opus Dei wird bisweilen als politisch rechtsgerichtet und konservativ eingestuft. Diese seit Ende der sechziger Jahre verbreitete Einschätzung beruft sich u. a. darauf, dass verschiedene Mitglieder des Opus Dei im Franco_Regime mitarbeiteten. Auch soll das Opus Dei mit dem chilenischen Diktator Pinochet liiert gewesen sein

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Einige der engsten Berater von Pinochet, wie der damalige Außenminister Cubillos, waren Mitglieder von Opus Dei.

Das Franco-Regime.

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1956/57wurde dann die Kehrtwende in der Wirtschaftspolitik eingeleitet. Opus Dei-Technokraten veränderten die Entscheidungs- und Lenkungsmechanismen auf wirtschaftlichem Gebiet, wobei die wichtigsten Posten mit Opus-Leuten besetzt wurden. Z.B. wurde das Bankwesen nun der Bank von Spanien unterstellt, die unter ihrem Präsidenten Mariano Navarro Rubio bevorzugt Opus Dei-Mitglieder mit hohen Krediten versorgte.

Kolumbien

Der aktuelle Staatspräsident Alvaro Uribe Vélez gilt als OpusDei Mitglied, ebenso wie seine Minister Marta Lucía Ramírez und José Roberto Arango. Die La Sabana Universität wird vom Opus Dei geleitet.

Peru

In Peru war für den Opus die große Sympathie des Staatspräsidenten Fujimori sehr bedeutend.

So ist es nicht verwunderlich, daß die Stellung des Opus Dei in Peru außerhalb Europas am stärksten ist.

(soviel zur ungefährlichkeit der kirche und ihrer organisationen heutzutage)

Außerdem übt Escrivás Buch Der Weg direkte Kritik an den Ideen der Aufklärung und predige blinden Gehorsam gegenüber vorgesetzten Leitern.

noch ein paar andere quellen

Wie der katholische Orden Opus Dei seine Kritiker mundtot macht

http://www.ibka.org/artikel/miz86/opusdei.html

opus dei die elitetruppe des vatikan

http://www.bornpower.de/opus/start1.htm

Stoßtrupp Gottes oder Heilige Mafia?

http://service.spiegel.de/digas/servlet/dossieransicht/S7008505

http://www.odan.org/

http://www.relinfo.ch/opusdei

http://www.mond.at/opus.dei/

http://de.wikipedia.org/wiki/Opus_Dei

usw

Kleine Anmerkung Kirche und Nazis

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Hitlers Absicht, die Juden zu vernichten, war dem Vatikan vor der Unterzeichnung des Konkordats von August 1933 bekannt.
Die Kirche half den Nazis dabei, „Menschen jüdischer Herkunft auszusortieren“. Im Vernichtungslager Jasenovac, wo über 200.000 Serben und Juden ermordet wurden, war der Franziskaner-Pater Filipovic zeitweise KZ-Kommandant, in dieser Zeit verantwortlich für 40.000 Morde. Ich kann nicht glauben, dass seine geistlichen Vorgesetzten nichts von seinen Verbrechen gewusst haben. Der tschechischen Priester Pater Plojhar hattesich dem antifaschistischen Kampf angeschlossen. Ihn exkommunizierte Pius XII. Mir ist keiner der faschistischen Massenmörder bekannt, den dieser „Fromme“ exkommuniziert hätte.
Selbst Hitler wurde nicht exkommuniziert.

Der Papst ( Pius XI.) rühmte sich, der moralische Wachhund der Welt zu sein, doch angesichts des schlimmsten Verbrechens der Menschheitsgeschichte sagte er nichts.

http://www.horst-koch.de/joomla_new/index.php?option=com_content&task=view&id=100&Itemid=103

Adolf Hitler: »Ich tue nur, was die Kirche seit fünfzehnhundert Jahren tut, allerdings gründlicher.« (Aus „Mein Kampf“ )

Ich wünsche dem Führer nichts sehnlicher als einen Sieg. (Papst Pius XII.)

Lieber Freund, vergessen sie nicht, dass in den deutschen Heeren Millionen Katholiken sind. Soll ich sie in Gewissenskonflikte bringen? (Antwort Pius XII. auf die Frage, warum er nicht gegen die Judenvernichtung protestiert)

http://www.denk-mit.info/kirche/grafvgalenseligsprechungeineskriegstreibers.html

http://www.kath.ch/aktuell_kommentar.php?meid=36915

http://www.humanist.de/zitate/mach.html

Wir verkennen manches Gute der neuen Weltanschauung (der Nazis) nicht. Wir finden aber beim näheren Zusehen, dass es in ihrem Besten Kopie des Christentums ist. (Der Erzbischof von Freiburg Konrad Gröber an den Papst, 1944)

http://www.kath.ch/aktuell_kommentar.php?meid=36915

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0.000 Tote Serben

Im »katholischen Kroatien« werden zwischen 1941 und 1943 etwa eine Dreiviertelmillion orthodoxe Serben umgebracht, zum Teil zuvor noch zum katholischen Glauben zwangsbekehrt.

Papst Pius XII. über die Soldaten Hitlers: »Sie haben geschworen. Sie müssen gehorchen.«

An den Massakern beteiligen sich an maßgeblicher Stelle katholische Geistliche, vor allem Franziskaner. Der Vatikan ist über alles unterrichtet, behandelt das blutige Regime aber mit spürbarem Wohlwollen. Die katholische Hierarchie, allen voran Militärvikar und Erzbischof Stepinac (1998 vom Papst seliggesprochen), stützt das faschistische Regime bis zuletzt moralisch ab

http://www.kirchenopfer.de/plaintext/dieopfer/kroatien/index.php

Nach eigenen Angaben der Katholischen Kirche
wurde 5904 Zwangsarbeiter,  davon 1075 Kriegsgefangene, die in 776 kirchlichen Einrichtungen eingesetzt.

http://www.zeit.de/online/2008/15/kirche-zwangsarbeiter


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nach dem2. weltkrieg ermöglichte die katholische kirche vielen nazi-kriegsverbrechern die flucht nach süd-amerika über die sogenannte rattenlinie.

Unter den Flüchtigen befanden sich unter anderem Klaus Barbie, Gerhard Bohne, Adolf Eichmann, Berthold Heilig, Josef Mengele, Ante Pavelić, Erich Priebke, Walter Rauff, Eduard Roschmann, Josef Schwammberger, Franz Stangl, Gustav Wagner, Friedrich Warzok und Ludolf-Hermann von Alvensleben.
jeder von dehnen hätte an den galgen gehört

http://ibka.org/files/rattenlinie.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Rattenlinien
Adolf Eichmann, der Organisator der „Endlösung“ an den Juden. sagt dazu am 14.5.1961: „Ich erinnere mich in tiefer Dankbarkeit an die Hilfe katholischer Priester bei meiner Flucht aus Europa


Josef Mengele † 7. Februar 1979 berüchtigt für seine Menschenversuche, ist nie zur verantwortung gezogen worden.

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und heute:

Solidarität mit den Opfern pädophiler Priester

Zitat:

Über 10.667 bekannte Fälle von sexuellem Missbrauch haben 4392 katholische Priester nur in den Vereinigten Staaten im Zeitraum von 1950 bis 2002 begangen.

Quelle:
Heise Telepolis

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16849/1.html

Zitat:

Vatikan: Hausprediger rät zu neuem Bußtag wegen Missbrauchsfällen
Der päpstliche Hausprediger Raniero Cantalamessa hat einen Bußtag zur Solida
rität mit den Opfern pädophiler Priester vorgeschlagen. . Nach der akuten Krise ist der Moment für das Wichtigste gekommen: vor Gott zu weinen wegen des Missbrauchs “an den geringsten seiner Brüder”. Könnte man nicht einen Tag des Fastens und der Buße auf lokaler und nationaler Ebene dort abhalten, wo Missbrauchsfälle besonders häufig waren? Das Ziel ist, sowohl öffentlich Reue vor Gott als auch Solidarität mit den Opfern zu zeigen und “eine Versöhnung der Seelen” zu erlangen, um wieder gemeinsam den Weg der Kirche zu gehen.”
Cantalamessa wandte sich dagegen, dass des Missbrauchs angeklagte Priester an die Öffentlichkeit gehen und versuchen, die Schuld den Vorgesetzten und der kirchlichen Gemeinschaft zuzuweisen. (rv)

Quelle:
Radio Vatikan

http://www.kath.de/rv/index.shtml

Im Jahr 2003 wurde in Österreich das ganze Priesterseminar in St. Pölten geschlossen, nachdem homosexuelle Praktiken, in denen die Leitung verwickelt war, von dort an die Öffentlichkeit gelangten und umfangreiches kinderpornografisches Material sichergestellt wurde. Und auch die Berichte über sexuelle Übergriffe auf Kinder durch den einstigen Kardinal und Erzbischof von Wien, Hans Hermann Groer, sind vielen noch in Erinnerung (sein Rücktrittsgesuch wurde 1995 angenommen).

http://www.theologe.de/2007-1.htm#Bischofsvikar

Kardinal Law: Alleine in seiner Diozöse klagten 450 Opfer von Sexualverbrechendurch Priester.Der Schein heiligt die Mittel…

Über 130 Jungen soll er missbraucht haben: Pfarrer Geoghan

Link zu einer Liste von Missbrauchsfällen durch Priester

http://www.sgipt.org/politpsy/krimi/kirche/sexmiskk.htm

http://michaeltfirst.blogspot.com/

Neuer Sexskandal erschüttert Polens Kirche

Die Zeitung (Rzeczpospolita) hat auch Hinweise, dass es in Plock eine regelrechte „Tradition“ des Kindermissbrauchs gebe. Ihr liegt ein Brief eines nach Kanada emigrierten Polen vor, der erklärt, er sei in Plock fast 40 Jahre lang Zeuge des sexuellen Missbrauchs von Ministranten in einer Gemeinde gewesen.

In einigen Fällen wurde in den vergangenen Jahren die Polizei aktiv. So verhaftete sie im Juli 2006 den Priester Jaroslaw K. unter dem Verdacht, Kinderpornografie im Internet verbreitet zu haben.

Der Spiegel vom 08.03.2006

Kirche gesteht massenhaften Kindesmissbrauch

Die Erzdiözese Dublin hat in einem Bericht eingeräumt, dass sich 102 ihrer Priester an Kindern vergangen haben sollen. Seit 1940 seien mindestens 350 Kinder Opfer von geistlichen Verbrechern geworden…

Der Spiegel vom 01.11.2005

In den USA kosteten die Verfehlungen von Priestern die Kirche seit 1950 mehr als 2,6 Milliarden Dollar. Und in Irland brachten kirchliche Orden 2009 einen Entschädigungsfonds von 2,1 Milliarden Euro auf den Weg.

http://www.stern.de/panorama/deutsche-bischofskonferenz-kirche-sagt-sexuellem-missbrauch-den-kampf-an-1599010.html
das zölibat natürlich nichts damit zu tun


Indianer werfen dem Papst „Arroganz“ vor

zitat

frankfurter rundschau 16.5.07

Indianer werfen dem Papst „Arroganz“ vor

Zitat:

Indianer-Verbände aus Brasilien, Mexiko, Kolumbien und Venezuela reagierten empört. Sie nannten die Papst-Rede respektlos, arrogant und rassistisch. Benedikt XVI. hatte am vergangenen Sonntag bei der Eröffnung der lateinamerikanischen Bischofskonferenz im brasilianischen Aparecida erklärt, den Ureinwohnern sei durch die Verkündung des Evangeliums keine fremde Kultur aufgezwungen worden. Die Indianer hätten die Christianisierung vielmehr „still herbeigesehnt“.
Durch diese beiden päpstlichen Bullen segnet die Kirche die Verbrechen
der Eroberer Lateinamerikas ab.
1493: Katholische Könige erwirken päpstliche Bulle „Inter caetera“, die ihnen alle im westlichen Ozean zu entdeckenden Gebiete übertragen. Darin wird von Alexander VI. den katholischen Königen und ihren Nachfolgern bereits die Pflicht der Missionierung der neueroberten Gebiete nahegelegt.
1508: päpstliche Bulle Julius II. „Universalis Ecclesiae regimini“, mit der die Patronatsrechte über die römisch katholische Kirche in der Neuen Welt an die spanische Krone übertragen werden.
Indios galten bei den spanischen Eroberern nicht als vollgültige Menschen. Es wurde bestritten, daß sie „vernunftbegabt“ seien. Man bezeichnete sie als „Tiere in menschlicher Gestalt“
Nach Angaben des katholischen Indianermissionsrates in Brasília wurden allein in Brasilien zwischen 1500 und 2001 etwa 1.470 indianische Volksgruppen ausgerottet.
Bis Mitte des 17. Jahrhunderts wurden 100 Millionen indianische Ureinwohner von den Katholiken ermordet, durch Zwangsarbeit zu Tode geschunden, oder sie starben an Infektionen als Folge der Verfolgungen (z. B. Südwest-Presse, 2.5.1992).

http://www.theologe.de/2007-1.htm#Bischofsvikar

http://www.mexico-info.de/religion.html

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Lieber in die Hölle, als mit Christen im Himmel

Der Kazike Hatuay wurde vor seiner Verbrennung gefragt, ob er sich taufen lassen wolle, um wenigstens in den Himmel zu kommen. Er fragte zurück, ob denn auch Christen in den Himmel kämen. Dies wurde bejaht. »Sogleich und ohne weiteres Bedenken erwiderte der Kazike, dort wolle er nicht hin, sondern lieber in die Hölle, damit er nur dergleichen grausame Leute nicht mehr sehen, noch da sich aufhalten dürfe, wo sie zugegen wären.« (taz, 21.2.87)

http://www.hch-ev.de/ueber-cuba/geschichte.html

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Vatikan und behinderte Menschen

Vatikan

Zitat:

Der Vatikan will die neue UNO-Konvention über die Rechte von
Menschen mit Behinderungen nicht unterzeichnen. Zwar enthalte sie „viele hilfreiche Artikel“, erklärte der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Celestino Migliore, vor der UNO-Vollversammlung in New York. Artikel 25 der Konvention gestatte jedoch Behinderten ein Recht auf „fortpflanzungsmedizinische Maßnahmen“. Da in einzelnen Staaten auch Abtreibung unter diese Kategorie falle, sei der Heilige Stuhl nicht in der Lage, das Dokument zu unterzeichen, so Migliore. Eine mögliche Abtreibung stehe auch in Widerspruch zu Artikel 10 der UNO-Konvention selbst, der das Recht auf Leben jeder Person festschreibt. Es sei tragisch, dass Regelungen, die Behinderte vor Diskriminierung schützen sollten, auch dazu benutzt werden könnten, behinderten Ungeborenen ihr Lebensrecht streitig zu machen. Das „positive Potential“ der Behinderten-Konvention werde nur realisiert, wenn alle nationalen Gesetzgebungen mit Artikel 10 der Konvention übereinstimmten, betonte der Vatikan-Vertreter. (rv/kna)

Die erzbischöfliche Baukommission München lehnte eine Rampe für Rollstuhlfahrer an der Münchner Mariahilfkirche ab: sie würde das Erscheinungsbild der Kirche ruinieren. OVB, 25.1.2003, S.3Quelle:
Radio Vatikan Nachrichten

http://www.kath.de/rv/index.shtml

Behinderte seien »dem Schöpfer zurückzugeben«

In der Zeit des Dritten Reiches wurden, trotz gelegentlichen Widerstands (z.B. in Bethel), aus zahlreichen kirchlichen Einrichtungen behinderte Menschen bereitwillig dem Euthanasie-Tod ausgeliefert – so etwa in Neuendettelsau in Mittelfranken. Der leitende Arzt der evangelischen Behinderteneinrichtungen in Neuendettelsau hatte schon 1937 erklärt, diese »Verzerrung des menschlichen Antlitzes« sei »dem Schöpfer zurückzugeben.«

http://www.das-weisse-pferd.com/00_24/behinderung_abtreibung.html

Exorzismus

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Die 23jährige Anneliese Michel aus Klingenberg am Main ist die  Emily Rose

Bekannt aus dem Film : DER EXORZISMUS VON EMILY ROSE
In den Monaten vor ihrem Tod soll die Teufelsaustreibung 67 mal an ihr durchgeführt wurde sein? Der Würzburger Bischof Josef Stangl hatte dieTeufelsaustreibung an der Pädagogikstudentin in der von Papst Pius XII. 1954 erweiterten Form des Rituale Romanum genehmigt. Wurde in Klingenberg womöglich nur die Spitze eines Eisbergs sichtbar wurde, deutet der Exorzismus-Experte Pater Adolf Rodewyk an, der im Auftrag der römisch-katholischen Kirche die Teufelsaustreibungen an Anneliese Michel prüfte und diese nicht beanstandete. Der Jesuit gab nämlich zu: Sie können annehmen, dass es immer Fälle von Besessenheit gibt. Sie kommen wenig in die Öffentlichkeit, aber es läuft immer was. (Main-Echo, 7.4.1978) Und auf die Frage, ob es auch schon ähnliche Fälle mit tödlichem Ausgang gegeben habe, antwortete der Exorzist: Ja, natürlich.
Tote Nonne in Rumänien
Wie die New York Times heute morgen berichtet hat (Link) wurden in Rumänien ein Priester zu 14 Jahren Haft und vier Nonnen zu 5 bis 8 Jahren Haft verurteilt.
In einem speziellen Exorzismusritual hatten sie eine Nonne 3 Tage an einem Behelfskreuz angekettet, ohne Nahrung und Wasser gelassen und gebetet um Ihr das Böse auszutreiben das sie in Ihr vermuteten (die Nonne litt unter Schizophrenie).
Nach 3 Tagen verstarb die Nonne. Heute wurden die Urteile gefällt, für den rumänischen Priester war ursprünglich eine lebenslange Haftstrafe gefordert
Kind stirbt bei „Teufelsaustreibung“
Im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin steht ein Geistlicher vor Gericht, weil er bei einer „Teufelsaustreibung“ einen kleinen Jungen getötet haben soll. Die Mutter des autistischen Kindes hatte den Exorzisten angeheuert.
Im US_Staat Wisconsin steht ein Geistlicher vor Gericht, weil er ein achtjähriges Kind während einer „Teufelsaustreibung“ getötet haben soll. Der 47_jährige Ray Hemphill aus Milwaukee hatte sich der Anklageschrift zufolge in einer Kirche zwei Stunden lang quer über die Brust des an Autismus leidenden Jungen gelegt. Der Junge sei dadurch erstickt, wie US_Medien am Samstag berichteten. Die Verteidigung macht dagegen geltend, der Junge sei an einer Kombination von Medikamenten gestorben, mit der seine Krankheit behandelt wurde.
13 Mal versuchte Ray Hemphill, der vom Pastor der Gemeinde _ seinem Bruder _ mit der „Teufelsaustreibung“ beauftragt war, das Kind zu „reinigen“. Beim letzten Ritual starb Terrence, während seine Mutter und andere Gemeindemitglieder ihn auf dem Boden festhielten. Unterdessen flüsterte Hemphill zwei Stunden lang Gebete in das Ohr des Kindes.
Der Bruder des wegen Kindesmisshandlung mit Todesfolge angeklagten Hemphill sagte im Prozess aus, Gott habe das Leben des Jungen genommen und nicht der Teufelsaustreiber.
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Abtreibungsarzt in Kansas erschossen
In den USA ist der umstrittene Abtreibungsarzt George Tiller ermordet worden. Behördenangaben zufolge wurde Tiller am Sonntagmorgen auf dem Weg zum Gottesdienst am Eingang der Lutheranischen Kirche seines Heimatorts Wichita im US-Bundesstaat Kansas erschossen. Wenige Stunden nach der Tat nahm die Polizei einen Verdächtigen fest.
Lutheranische Kirche in Wichita im US-Bundesstaat Kansas (Foto: AFP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Vor dieser Kirche in Wichita wurde Tiller erschossen. ]
US-Präsident Barack Obama zeigte sich schockiert über die Tat. „Ganz gleich, wie groß die Differenzen der Amerikaner bei so schwierigen Themen wie Abtreibungen sein mögen, sie können nicht durch abscheuliche Gewalttaten gelöst werden“, hieß es in einer vom Weißen Haus in Washington veröffentlichten Erklärung.
Tiller gehörte zu der wenigen Ärzte in den USA, die noch Spätabtreibungen vornehmen. Der 67-Jährige und seine Klinik waren bereits mehrfach das Ziel militanter Abtreibungsgegner. 1986 wurde seine Klinik bei einem Bombenanschlag beschädigt. Sieben Jahre später schoss eine Frau in seiner Klinik auf ihn; er überlebte mit Schusswunden in beiden Armen. Immer wieder hielten Abtreibungsgegner vor seiner Klinik in Wichita Kundgebungen ab.
Polizeischutz für Tiller
Im März wurde Tiller von dem Vorwurf freigesprochen, im Jahr 2003 19 illegale Abtreibungen vorgenommen zu haben. Während des Prozesses wurde bekannt, dass er jahrelang unter Polizeischutz gestanden hatte, nachdem sein Name an prominenter Stelle einer Todesliste aufgetaucht war. Spätabtreibungen sind in Kansas zugelassen, wenn zwei Ärzte unabhängig voneinander zu dem Schluss kommen, dass die Gesundheit der Mutter bei der Geburt schweren Schaden nehmen könnte.
Die Abtreibungsdebatte wird in den USA seit Jahrzehnten heftig geführt. Obama war vor zwei Wochen von Abtreibungsgegnern kritisiert worden, nachdem er sich in einer Rede für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch ausgesprochen hatte, zugleich aber eine Versöhnung der verfeindeten Lager forderte.
http://www.tagesschau.de/ausland/usa228.html
Auseinandersetzung zwischen Anhängern und Gegnern des Rechts auf Abtreibung.
Für einen Mann, der regelmäßig Todesdrohungen in der Frühstückspost findet, war die Warnung nur Routine. Der US-Bundesverband für Abtreibung bat seine Ärzte, sich in der Zeit um den kanadischen „Tag der Erinnerung“ am 11. November besonders vorzusehen.
Barnett Slepian, 51, Frauenarzt in dem am Eriesee gelegenen Buffalo im äußersten Norden des Staates New York, wußte ohnehin, daß seine Verfolger auf der Lauer lagen. Seit vier Jahren, immer in der gleichen Zeit und ganz in seiner Nähe an der kanadischen Grenze, wurden Kollegen berufsunfähig geschossen – Ärzte wie er, die trotz des gewaltigen öffentlichen Drucks religiöser Eiferer und konservativer Politiker Abtreibungen vornahmen, nicht selten unter Polizeischutz.
Slepians Steckbrief stand auf einer Hate-Website im Internet unter „The Nuremberg Files“ – in Anlehnung an die Nazi-Kriegsverbrecherprozesse. Dort werden, garniert mit blutrünstigen Grafiken, Daten von Ärzten, Richtern, Politikern, Klinikbetreibern und -angestellten gesammelt, die sich in den USA für das Recht auf Abtreibung einsetzen. Aktivisten und Sympathisanten sollen Drohbriefe an die „Babyschlächter“ in ihrer Gegend schicken, um den „Genozid“ zu beenden.
Slepian hatte Hunderte solcher Schreiben erhalten, anonyme Anrufer flüsterten Obszönitäten ins Telefon, Demonstranten vor seiner Klinik schrien „Mörder, Schlächter, Killer“. Sie stürmten das Krankenhaus und ketteten sich an, sie beteten, daß ihn die „gerechte Strafe“ bald ereile. Doch der Arzt wollte auf keinen Fall aufgeben: „Solange Abtreibung legal ist, werde ich sie durchführen, sicher und sauber. Ich werde nicht zulassen, daß Frauen wieder in Hinterhöfen Kurpfuschern in die Hände fallen.“
Außer der Klinik, in der er – neben seiner eigenen Praxis – arbeitete, gibt es im Umkreis von Buffalo offiziell nur noch zwei Anbieter von Abtreibungen. Das wäre zu wenig, wenn nicht klammheimlich auch ganz normale Hospitale den Eingriff durchführen würden. Slepian aber versteckte sich nicht. Nur selten zog er eine kugelsichere Weste an, die längst zur Berufskleidung von Abtreibungsärzten gehört. Auch am 23. Oktober ging er ungeschützt zur Synagoge.
Gegen 22 Uhr kehrte er mit seiner Frau Lynn zu seinen vier Söhnen in sein Haus im Vorort Amherst zurück. Sein Mörder wartete irgendwo zwischen den Bäumen hinter dem Haus. Als Slepian sich an den Küchentisch setzte, fiel ein Schuß. Die Kugel durchschlug das Fenster und traf den Arzt in den Rücken, vor den Augen seiner Frau und eines Sohnes. Kurz darauf starb er.
Sieben Stunden nach seinem Tod marschieren die Pro-Life-Propagandisten ungerührt vor der Klinik auf. „Doktor Slepian sieht heute seinem Schöpfer ins Angesicht und wird für seine Sünden büßen“, sagt eine Frau, die schon seit zehn Jahren herkommt, weil der Herrgott es so will.
Ähnlich fanatisch urteilt ihre Mitstreiterin Hetty Pasco: „Es ist ein Holocaust an den Ungeborenen. Das oberste Gericht hat Frauen und Mädchen die Lizenz zum Töten ihrer Kinder gegeben. Wir sind hier, weil wir Gottes Armee sind.“

Geschäfte im Namen des Vaters

Eberhard Abelein

Zitat – DIE ZEIT Sonntag, 3.6.2007

Der Papst und seine unheilige Bank – eine Geschichte voller Sünden

London, 18. Juni 1982: Ein Mitarbeiter der Londoner Tageszeitung Daily Express findet am frühen Morgen eine Leiche, die an einem Pfeiler der Blackfriars Bridge baumelt. Der Kopf hängt in einer Schlinge, die Fußspitzen berühren das trübe Wasser der Themse. Der Tote ist Roberto Calvi, Direktor der Mailänder Banco Ambrosiano, die wenige Wochen zuvor in Konkurs gegangen war. Seine Witwe Clara Canetti schließt Selbstmord aus. „Wenn mir etwas zustößt, muss der Papst zurücktreten“, soll Calvi ihr kurz vor seinem Tod anvertraut haben. Gibt es eine Verbindung zwischen dem Konkurs der größten italienischen Privatbank, dem Tod Calvis und dem Vatikan? Wenn es um ihre finanziellen Angelegenheiten geht, hat die römische Kurie schon immer geschwiegen.

„Niemand kann zwei Herren dienen … Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“, heißt es im Neuen Testament – Matthäus, Kapitel 6, Vers 24. Doch über Jahrhunderte sicherte der Ablasshandel Zahlungswilligen einen direkten Platz im Himmel. Im Jahr 1860 führte Papst Pius IX. den Peterspfennig als freiwillige Abgabe der Gläubigen ein. Bis 1929 war er weltweit die größte Einnahmequelle des Vatikans. Mit der Unterzeichnung der Lateranverträge am 11. Februar 1929 zahlte Benito Mussolini Entschädigungen in Höhe von 750 Millionen Lire in bar und eine Milliarde Lire in einer Staatsanleihe für den Verlust des Kirchenstaates. Der Papst beanspruchte damals einen Ausgleich für den Verlust seines Territoriums bei der Einigung Italiens im Jahre 1870. Dieser Staatsvertrag sicherte dem Vatikan nicht nur den Status einer souveränen Città del Vaticano, der Staatsform nach eine Wahlmonarchie, sondern auch ein Geldvermögen von mehr als 80 Millionen Dollar.

Das Startkapital des mit nicht einmal einem halben Quadratkilometer kleinsten Staates der Erde bildete den Grundstock des heutigen Vatikanvermögens. Anfang der vierziger Jahre haben die Kirchenoberen etwa die Hälfte in den USA angelegt, zu je einem Drittel in Gold, Devisen und Aktien. 1942 gründete Papst Pius XII. das Istituto per le Opere di Religione (IOR). Dieses Institut für religiöse Werke ist eine autonome juristische Einrichtung und entgegen der gängigen Ansicht nicht offizielle Staatsbank des Vatikans, betont Wirtschaftshistoriker Hartmut Benz. Ihre Geschäftsgebaren gehen jdoch weit über die einer typischen Bank hinaus: Ein ausgewählter Kundenkreis genießt die Vorteile einer steuerfreien Zone, für die die italienischen Kapitalausfuhr- und Devisenbestimmungen nicht gelten. Eigentümer der Bank ist der Papst, der auch die Gewinne beansprucht. Das IOR veröffentlicht weder Bilanzen noch Rechenschaftsberichte.

Zu Beginn der siebziger Jahre wurde das IOR in eine Reihe von Skandalen verwickelt. Ein „Stück aus dem Tollhaus“ nannte es der ehemalige Bundesbankpräsident Otto Pöhl. Die Akteure waren Kardinal Marcinkus, Michele Sindona und Roberto Calvi. Mit dem amerikanischen Kardinal Paul Casimir Marcinkus übernahm 1971 ein Mann die Geschicke des IOR, der seine Karriere im Vatikan als Leibwächter von Papst Paul VI. begonnen hatte. Zu dieser Zeit war in der Öffentlichkeit die Diskussion entbrannt, ob eine Kirche, die Armut predige, selbst schrankenlose Geldgeschäfte tätigen dürfe. Bis 1970 besaß das IOR die Aktienmehrheit an der römischen Industria Farmaceutica Serono. Das Unternehmen produzierte 1968, also dem Jahr der päpstlichen Antibabypillen-Enzyklika Humanae vitae, das Präparat Luteolas. Ärzte verschrieben damals das Medikament unter anderem auch als Verhütungsmittel. Nach der peinlichen Enthüllung stieß man die Beteiligung rasch ab.

Über die Beteiligung des IOR an fünf Banken des italienischen Steueranwalts Michele Sindona ließ sich Marcinkus mit der Mafia ein. Sindona wusch mittels seiner Banken wie der Fina-Bank oder der Banca Privata Mafia-Gelder aus dem Heroinhandel. Dank des stetig fließenden Geldstroms der Mafia konnte er den größten Geldwäschering Europas aufbauen. Für den Vatikan fädelte Sindona mehrere Firmenkäufe und -verkäufe ein. Mit dem Zusammenbruch von Sindonas Finanzimperium 1974 wurde das ganze Ausmaß der Betrügereien offenbar. Das IOR musste Verluste in Höhe von 30 bis 50 Millionen Dollar verkraften. Sindona wurde verhaftet und 1986 in einem italienischen Gefängnis vergiftet, nachdem er ein umfassenden Geständnis angekündigt hatte.

Der Dritte im Bunde rund um die dunklen Machenschaften des IOR war Roberto Calvi, dessen Tod ebenfalls ungeklärt ist. Calvi begann 1947 eine Banklaufbahn bei der renommierten Banco Ambrosiano in Mailand, bis er 1971 Generaldirektor wurde. Als Geschäftspartner Sindonas bei zahlreichen illegalen Geschäften kam er immer wieder mit Kardinal Marcinkus in Kontakt. Durch diese Verbindung war der Vatikan an einem großen Geldwäschenetz beteiligt. Hinzu kam noch die Mitgliedschaft sowohl von Sindona als auch von Calvi in der berüchtigten Geheimloge P2, deren Aufdeckung 1982 zum Sturz des italienischen Kabinetts führte. Eliten aus allen Gesellschaftsbereichen hatten sich dort zusammengeschlossen, um sich zu protegieren.

Geheimloge P2 :

http://de.wikipedia.org/wiki/Propaganda_Due

1980 wurde Calvi wegen Devisenvergehen und Betrügereien zu vier Jahren Haft und 27 Millionen Dollar Geldstrafe verurteilt, arbeitete aber weiterhin eng mit Kardinal Marcinkus zusammen. Die Geschäftsverbindungen führten zu einer Bürgschaft des IOR für Firmen Calvis und zu einer Beteiligung an der Banco Ambrosiano. Die Privatbank unterhielt rund 20 Briefkastenfirmen, die Devisengeschäfte und Waffengeschäfte für südamerikanische Staaten abwickelte. Im Mai 1982 brach die Banco Ambrosiano unter der Schuldenlast von rund 1,5 Milliarden Dollar zusammen. In einem außergerichtlichen Vergleich zahlte der Vatikan 240 Millionen Dollar an die Gläubiger der Ambrosiano-Bank.

Mit Calvis Tod in London verstummte auch der zweite große Geschäftspartner von Mafia und Vatikan. Gegen den Bankier Gottes, Kardinal Marcinkus, erließen die italienischen Justizbehörden 1987 Haftbefehl. Doch der Kardinal profitierte von der Souveränität des Vatikanstaates, der wegen fehlenden Abkommens eine Auslieferung ablehnte. Marcinkus verließ den Vatikan nicht mehr und blieb bis zu seiner Entlassung 1989 Leiter des IOR.

Im gleichen Jahr haben Geschäftsführung und Aufsichtsrat des IOR die Umstrukturierung in eine nach internationalen Statuten arbeitende Bank begonnen. In der Auswahl der Geschäftspartner und Kunden sind die vatikanischen Banker vorsichtiger geworden, nur die Bilanzen halten sie immer noch geheim. Am 31. März 1992 gibt das IOR das liquide Vermögen mit rund 3,2 Milliarden Dollar an, das Immobilienvermögen mit 2 Milliarden Dollar. Im Jahr 2000 konnte sich der Papst über einen Gewinn von 155,1 Milliarden Lire freuen. Die düsteren Zeiten scheinen überwunden. Jedoch dürfte die Aufklärung der bis heute ungelösten Todesfälle und Finanzskandale ohne Mitarbeit des Klerus kaum möglich sein.

http://www.zeit.de/archiv/2001/45/200145_gs-vatikanbank.xml?page=2

http://www.das-weisse-pferd.com/98_19/vatikan_mafia.html

Der Reichtum der Kirche

ich empfehle euch diese interessante christliche seite.

Wie ist die Kirche zu ihrem immensen Reichtum gekommen? Die Wahrheit darüber findet man in vielen dicken Büchern verborgen. Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Fakten gesammelt und übersichtlich zusammengestellt.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kriege

http://www.universelles-leben.org/cms/wer-sitzt-auf-dem-stuhl-petri/teil-12.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums

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                                                                                          Die H E X E
                                     Es handelt sich um meine Ahnfrau !
 
 
                                                                                         
                                                               
 
 

Treptower Hexenprozess vom Jahre 1669

(Quelle: „Heimatklänge“ Zeitschrift des Vereins für Heimatkunde und Heimatschutz Treptow (Rega) ) 

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Von Prof. Dr. A. Haas

 Im Jahre 1669 spielte in Treptow a. R. und in den südlich von der Stadt gelegenen Dörfern Gummin, Klötkow, Tressin, Gumtow ein Hexenprozess, der die Gemüter der Zeitgenossen offenbar in die größte Erregung versetzte.

Es handelte sich um die Bauersfrau Ursula Raddemer, geb. Klatte, die aus Gummin stammte und an den Bauer Hans Raddemer in Klötkow verheiratet war.

Wie es scheint, gaben Dorfgeklatsch und üble Nachrede die erste Veranlassung zur Verdächtigung der Bauersfrau.

Man raunte sich zunächst im Dorfe zu, dass schon die Eltern der Ursula Klatte in Gummin der Zauberei verdächtig gewesen seien. Dann bekannte eine in Groß-Justin wegen Hexerei angeklagte Frau mit Namen Maria Knaken (die nachher den Feuertod erleiden musste), dass die Raddemersche in Klötkow von ihr einen Teufel oder Hexengeist überkommen habe. Als der Bauer Hans Rehmer aus Klötkow auf der Landstraße als Leiche aufgefunden wurde, sollte die Raddemersche an seinem Tod schuld sein. Bedenklich war, dass das Raddemersche Ehepaar viele Feinde im Dorfe hatte. Am 3. Juli 1668 war Hans Raddemer, als er Ziegelsteine in die Stadt befördert hatte, von seinen beiden angetrunkenen Dorfgenossen Dinnies (d.i. Dionhsius) Rehmer und Peter Grünewaldt  so geschlagen worden, dass jedermann an seinem Aufkommen zweifelte. Die beiden Attentäter wurden deshalb ins Gefängnis gesetzt und später dem Schulzengericht zu Klötkow überwiesen; sie blieben dem Raddemer feindselig gesinnt. Dann aber trat in dem benachbarten Tressin ein Ereignis ein, das die bisher nur im Geheimen bestehende Verdächtigung gegen die Raddemersche an die Öffentlichkeit brachte. Da die Tressiner in letzter Zeit viel Unglück beim Vieh gehabt hatten, beschlossen sie, einen in Stargard wohnenden Wahrsager dieserhalb in ihr Dorf zu rufen. Der Wahrsager war auch bereit zu kommen, wenn ihm ein behördlicher Erlaubnisschein dazu vorgelegt würde. Einen solchen konnten die Tressiner nun zwar nicht erlangen, aber sie erhielten den Rat, sich selbst nach Stargard zu dem Wahrsager zu begeben. Das taten sie denn auch, und zusammen mit ihnen reisten, wie es scheint, auch einige Klötkower  Bauern. Nach ein und anderer Unterredung mit dem Wahrsager entblöße dieser seiner  Gewohnheit nach seinen Degen und schlug damit den Hans Raddemer und hielt sowohl ihm, als auch seiner Frau zu, das sie hexen könnten“. Zum Beweise, wie wirksam die Manipulationen des Wahrsagers  waren, wurde angeführt, dass derselbe an dem selben Tage und zu derselben Stunde Leute aus Polen „denen er auch Geister zugehalten“, bei ihrer Verantwortung so gehauen, dass das Blut häufig bei ihnen geflossen. Auf Grund der Aussage des Wahrsagers wurde nun der Verwie es scheint, auch einige Klötkower Bauern: „Nach ein und anderer Unterredung mit dem Wahrsager entblößte dieser seiner dacht gegen die klötkowsche Inquisita so groß, das sich die Gerichtsbehörde, in diesem Falle der Magistrat der Stadt Treptow, zum Eingreifen veranlasst sah.

 Die Raddemersche wurde vor das Stadtgericht zitiert und verhört, und ebenso wurden die Zeugen aus den beiden Dörfern Klötkow und Tressin über die mannigfachen Verdachtsgründe vernommen und ihre Aussagen protokollarisch festgelegt. In den mir vorliegenden Akten, die sich unter den Manuskripten der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Altertumskunde befinden, fehlen die Protokolle über die ersten Verhöre der Raddemersche und über die Zeugenaussagen. Was über den bisherigen Verlauf des Prozesses mitgeteilt ist, ergibt sich aus den späteren Verhandlungen, insbesondere aus den Untersuchungen des Notars Peter Laurens, der als Rechtsbeistand des Ehepaars fungierte.Die Anklage wegen verdächtiger Hexerei richtete sich ausschließlich gegen die Bauersfrau, die, wie man annehmen muss, auch dauernd im Gefängnis blieb. Der Ehemann blieb von der Anklage frei. Natürlich war es den beteiligten Personen und insbesondere auch dem Ehemann von Anfang an seinen Augenblick zweifelhaft, welche Gefahr seiner Frau durch die Anklage drohte.

Die über das Verhör aufgesetzten Acta Inquisitionalia wurden vom Treptower Magistrat an den Schöppenstuhl zu Alten-Stettin behufs weiterer Informationen eingeschickt. Der Schöppenstuhl entschied am 17.Juli 1669: Die Inquisitatei zubördert zur Defension zu verstatten, und wenn sie seine Mittel dazu habe, sei ihr er officio dazu zu verhelfen; könne sie dadurch die vorhandenen indicia nicht elidieren oder hintertreiben, so sei die mit der Tortur zu bedrohen, helfe auch das nicht, so sei sie dem Angstmann zu übergeben „auf diese Maße, dass er sie angreife, zur Leiter oder Beinbank führe, entblöße, ihr die Haare überall abnehme, ob einige verdächtige Flecken an ihrem Leibe oder Haupte zu finden untersuche, und ihr den gewöhnlichen Kittel, auch die Daumstöcke und Schnüre anlege, hiermit gar mäßig zuschraube und zuziehe und sie zum Bekenntnis der Wahrheit zu bringen versuche; ein mehreres sei aber zur Zeit wider sie noch nicht vorzunehmen. Der Angeklagten seien folgende Fragen vorzulegen: Ob sie zaubern könne?

Von wem, wie, wo, wann und mit was Gelegenheit sie solches erlernet?

Ob sie einen oder mehr Teufel habe, wie sie heißen und welcherlei Gestalt sie seien? Ob, wie, wo und wann sie von demselben umgetauffet? Ob sie sich auch unnatürlicher Weise mit ihnen vermischet? Ob sie Schaden an Menschen und Vieh durch dieselben getan? Und wem solches widerfahren? Ob sie noch mehr Mitschuldige wisse, wie sie heißen und wo sie anzutreffen seien?

Die Entscheidung des Stettiner Schoppenstuhls wurde zu Treptow in confessu fenatus am 21. Juli 1669 eröffnet und bekannt gegeben. Das peinliche Verhör der Angeklagten fand nach Ablauf einer dreiwöchigen „Dilation zu ihrer Defension“ am 26.August 1669 abends 10 Uhr in Gumptow statt. Der Gerichtshof bestand aus dem Bürgermeister Daniel Beggerow und dem Kämmerer Valentin Reichmann, dem Protokollführer Samuel Gadebusch, Daniel Labesen, item dem Schulzen Peter Labesen, Hans Rammen als „Gerichten“ aus Gumptow und Jochim Lübbten, Schulzen aus Tressin.

Warum das peinliche Verhör der Angeklagten in Gumtow und nicht in Treptow oder Klötkow stattfand, ist nirgends angedeutet. Jedenfalls lag Gumtow näher an Treptow als Klötkow und mochte den Treptower Herren daher bequemer erscheinen als das entferntere Klötkow, und die Stadt Treptow mochte man ausgeschaltet haben, um unnötiges Aufsehen unter der städtischen Bevölkerung zu vermeiden. Bemerkenswert ist aber, dass in einem Hexenprozess, der 1679 gegen Dorothea Schwarz, des Peter Ohmb Eheweib zu Muddelmow, anhängig gemacht wurde, das peinliche Verhör gleichfalls in Gumtow stattfand. Sollte in Gumtow eine Folterkammer bestanden haben?

 Die Angeklagte wurde mit der Entscheidung des Schöppenstuhls bekannt gemacht und ermahnet, Gott und der Obrigkeit die Ehre zu geben und ihre Zauberei in Güte zu bekennen. Sie erwiderte: Sie sei unschuldig, könne nicht zaubern und habe keine Teufel; sie wolle bei Gott bleiben, im Leben und im Tode. Sie sei von ihren Nachbarn „ins Gefängnis gelogen“. Während sie dann von dem Scharfrichter an die Leiter geführt, entkleidet und mit dem Kittel bekleidet wurde, fuhr sie fort, ihre Umschuld zu beteuern. Dann wurden ihr die Stricke um die Hände getan und damit „angefiddelt“, und als sie schrie, wurde ihr der Kimmel (Mundknebel, der übermäßiges Schreien verhinderte), in den Mund gelegt; endlich „hat sie sich ganz insensibel angestellt und der Schmerzen gar nicht geachtet“. Danach wurden ihr die Haare abgeschnitten, und der Scharfrichter gab ihr auf ihren Wunsch zu trinken. Im weiteren Verlauf der Tortur wurde sie „mit den Beinschrauben terriert und ihr die Strieze (schnüre, die hin –und hergezerrt wurden und tief in das Fleisch einschnitten. Das hin –und herzerren heißt hier „fiddeln“.) an die Hände getan“. Aber auch diese Folterung hatte keinen Erfolg; sie ward still und entschlief, und als sich bei ihrem Erwachen zeigte, das sie fror, wurde sie angekleidet und ans Feuer gebracht. Es wurde ihr eine gewisse Bedenkzeit gelassen, während der sie sich wieder erwärmen konnte. Als sie danach aber bei ihrer Halsstarrigkeit beharrte, „hat der Scharfrichter wieder die Schnüre um die Hände getan und sie wieder angefangen zu fiddeln“; danach wurde abermals still, stellte sich ganz insensibel und begann zu schnarchen. Um sie zu ermuntern, hielte ihr der Scharfrichter eine „angezündete, geschwefelte Fedderpose“ unter die Nase, wodurch sie wieder zu sich kam. Jetzt wurden ihr die Beinschrauben wieder angelegt und zugeschroben, aber sie biss die Zähne zusammen und bekannte nichts.

 „Weill nun die Halsstarrigkeit bei ihr so groß und mit dieser scharfen Frage weiters wieder sie zu verfahren vergeblich geschehen, hat man hierbei …, jedoch dabei ernstlich annoch vermahnet und ist mit dem Instrumentis torturabilibus terriert worden zu bekennen, bleibet aber dabei, dass sie nicht zaubern könne und keine Teufel hätte. Womit dieser actus soweit geschlossen.“ Samuel Gadebusch, städt. Rth. (?)

 Nach einer Eingabe, die der Notar Petrus Laurens, der Rechtsbeistand des Ehemanns, am 28.August 1669 einreichte, hatte das peinliche Verhör der Angeklagten eines wesentlich schwierigeren Verlauf. Während nach den rechtlichen Bestimmungen – sagt Petrus Laurens – eine Sünderin nicht über eine Stunde auf der Tortur gehalten werden dürfe, sei die Inquisita kurz nach 9 Uhr mit der Tortur gar unmenschlich und hart angegriffen und dann fast über drei lange Stunden, wo nicht länger torquiert worden. „Nicht einige Bekenntnis sei von ihr erfolget, wiewohl sie vielmehr mit Worten vertröstet worden, wenn sie nur bekennen würde, dass sie Teufel habe und zaubern könne, sollte sie bei der Obrigkeit Gnade haben und losgelassen werden, sonst würde sie ohne Bekenntnis durchaus nicht von der Folter gelassen werden“. Als das erfolglos blieb, „ist die Tortur schwerlicher und unmenschlicher eine lange Zeit und zwar bis gar gut um Mitternacht adhibiret worden, dass auch Inquisita von vielem Schrehen endlich gar mat und kraftlos geworden und um Gottes Willen um einen Trunk gebeten; man hat es ihr aber versaget, und wenn sie auch gar verschmachten und umkommen sollte, wollte man ihr, wo sie nicht bekennte, nicht zu trinken geben. Darauf Inquisita geschrieen, man sollte ihr nur das Leben nehmen lassen, darauf ihr geantwortet, sie hätte lange genug von Gott gesaget, sollte auch nur von ihren Teufel sagen, sollte nur bekennen und Ja sagen!

Endlich ist Inquisita von vielen Schmerzen der Marter in Ohnmacht gefallen und ihr der Schwindel angekommen, darauf ihr zu trinken geboten worden, aber gar kleinlaut worden, also dass man nicht ferner noch vernehmen könne, ob Inquisita wieder zu Kräften komme oder nicht, ohne dass man wohl gesehen, dass durch das viele knebeln ihr der Mund blutend und verwundet gewesen“.

 Inzwischen war der Ehemann nicht müßig gewesen, und er tat die mannigfachen Schritte, um die seiner Frau drohende Gefahr abzuwenden, und er erfreute sich dabei der tatkräftigen Unterstützung des zu seinem und seiner Frau Beistande angerufenen Notars Peter Laurens. Beide gemeinschaftlich besorgten: 1. ein Leumundszeugnis für die Angeklagte. 2. ein gleiches Zeugnis über die Eltern der Angeklagten in Gummin, 3. eine amtliche Bescheinigung, dass die in Groß-Tuftin verbrannte Hexe ihre Aussage über die Angeklagte widerrufen habe und endlich 4. eine Klarstellung über die Auffindung der Leiche des Bauern Hans Rehmer.

                                                                        (I)

Joachim Froeft, Pastor zu Klötkow, bekannte als er von dem Notar Petrus Lorens eidlich vernommen wurde: Inquisita sei ehemals eine christliche fromme Frau gewesen und habe sich so wohl verhalten, dass ihr im Dorfe keine zu vergleichen; vor wenig Jahren aber habe Inquisita sich so sehr aufs Fluchen gelegt, dass er sie auch auf öffentlicher Kanzel darüber bestrafen müssen; es gereuet ihn, dass sie Kinder im Fluchen verderben sollten.

Treptow, 28.August 1669.                             (II)

Demnach heute an dem untergezeichneten Dato zu uns zu Endesgefetzeten gekommen Hans Raddemer, Bauersmann in Klötkow, und erwehnet, wie die sämtlichen Nachbarn in Klötkow gerichtlich vorgegeben, ob mehren seiner Frauen Eltern in Gummin der Zauberei halber verdächtig gehalten worden, daher bittend, der sämtlichen Bauerschafft Bezeugnis hierüber aufzunehmen und einzuholen. Zeugen demnach der Herr Pastor und Schulze zu Gummin in ihrem und der ganzen Nachbarschaft Rahmen, auf unser Gewissen, dass gemelte ihre Eltern damit niemals beschuldiget, viel meiniger einieger Verdacht auf Sie gelegt, vielmehr einen guten christlichen Wandel geführet und in allem einen guten ehrlichen Rahmen mit sich in die Grube genommen. Besagte Ihre Tochter hat sich auch die Zeit, so sie in Gummin zugebracht, der Notseeligkeit und christlichen Wandels beflissen, wollen nicht hoffen, dass sie sich dem Teufel und bösen Leuten zur Zaubereisünden werde haben lassen verführen. Dieses als ein wahrhaftiges Bezeugnis auf gemelten Raddemers Bitten wollen erteilen, mit Bitte, demselben in allem Staat und Raum zu geben: Actum Gummin anno 1669 den 24.August Johannes Bergkan, Pastor zu Belekow und Wischow, bezeugte dieses eigenhändig fidem. Und ich, Michel G., Schulze in Gummin, bezeugte dieses in meinem und der Nachbahren Rahmen eigenhändig.

                                                                          (III)

Der Hofgerichtsadvokat Nikolaus Krehe bescheinigte dem Ehemann Hans Raddemer am 5.Oktober 1668: die jüngst zu Groß-Gustin verbrannte Maria Knaken habe zwar auf die Raddemersche aus Klötkow Zauberei halber bekannt und ausgesagt, dieselbe habe den einen Teufel, den sie (die verbrannte Maria Knaken) von der Redelbergeschen empfangen, von ihr wieder bekommen; aber diese Aussage sei von der Maria Knaken bei der Konfrontation mit der Raddemerschen widerrufen worden.

                                                                         (IV)

Der Bauer Hans Rehmer zu Klötkow, ein notorischer Säufer, war im Jahre 1668 eines Tages tot auf seinem Wagen liegend auf der Landstraße aufgefunden worden: das eine Bein lag auf der Deichsel, das andere Bein hing vom Wagen herab und der Kopf hing hinten vom Wagen bis auf die Erde herunter. So hatte ihn der Gützlaffshäger Kuhhirte Jochim Brohdtsman gefunden, der es dann im Dorfe ansagte. Es verbreitete sich alsbald die Rede, Rehmer sei von einem Soldaten, mit dem er in Streit geraten sei und der ihm gedroht und seines Geldes beraubt worden. Daneben sickerte allmählich das Gerücht durch, das die Raddemersche am Tode Rehmers schuld sei. Und tiefe Verdächtigung gewann so viel Boden, das sich Hans Raddemer veranlasst sah, die Witwe des Hans Rehmer und den Kuhhirten durch den Notar Petrus Laurens vernehmen zu lassen; doch wurde hierdurch nur der wirkliche Befund der Leiche festgestellt; so geschehen am 15.August 1669.

 Ob die Bemühungen des Ehemanns und seines Rechtsbeistandes Erfolg gehabt haben?

Das peinliche Verhör der Angeklagten hatte, wie wir sahen, einen negativen erfolg gehabt, und es trat hier also der in den pommerschen Hexenprozessen seltene Fall ein, das die Angeklagte durch Tortur nicht zum Geständnis gebracht wurde. Bürgermeister und Rat der Stadt Treptow fanden nun die Akten ab die

Juristenfakultät der Universität Greifswald und erbaten von hier Instruktionen , wie mit der Angeklagten weiter zu verfahren sei. Die Antwort der Juristenfakultät ist bei den Akten nicht erhalten, wohl liegt der Beschluss des Treptower Magisterrats vor, der Grund des Greifswalder Gutachtens gefasst wurde:

Aus den bei der Tortur entstandenen neuen Indizien seien neue Artikeln zu fassen und die Inquisita zur Responsion darauf anzuhalten; dem Ehemann und seinem Advokaten seien die Akten zur Durchsicht  zu verstatten und zur Beantwortung eine dreiwöchige Frist einzuräumen; die Zeugen seien in Gegenwart der Angeklagten, ihres Ehemannes und dessen Advokaten nochmals zu verteidigen und zu verhören und dem Ehemann die Entgegnungen darauf im Interesse der Unschuld seiner Ehefrau zu verstatten. Die gesamten Akten seine dann nochmals an eine unverdächtige Juristenfakultät zu verschicken, wobei dem Ehemann freistehe, den einen oder den anderen Ort abzulehnen. Die Greifswalder Juristenfakultät bezeugte, dass dieses Urteil den Rechten und Akten gemäß sei; es wurde in fenatu Treptoviculi am 8.Oktober 1669 veröffentlicht. Dem Aktenstück sind die von der Greifswalder Juristenfakultät angezogenen rationes becidendi beigefügt, die ausnahmsweise die repetitio testium empfahlen und besonders Gewicht auf die Behauptung des Ehemanns legten, dass die Zeugen seine und seiner Frau Feinde seien und dass die seiner Frau schuldgegebenen Schäden er caufis naturalibus geschehen seien.

 Damit schließt sich das Aktenstück, und wir bleiben leider in Ungewissheit über das Schicksal der angeklagten Bauersfrau. Auch die Klötkower Kirchenbücher werden kaum Auskunft geben können, die Sterbe –und Begräbnisregister der dortigen Kirchengemeinde beginnen erst mit dem Jahre 1682, wie sich aus Balt. Stud. 42 S.239 ergibt.

                                                                        ENDE

                                                      

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 Quelle siehe nachfolgend Kopien.

 
 
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"Ich will kein Mitleid für diese Hexen, ich wünsche, daß man sie Stück für Stück verbrenne." (Martin Luther)
 

"Ein erhebendes Schauspiel sozialer Vollkommenheit."

(Die vatikanische Jesuitenzeitschrift 1853 zur Inquisition)

 
 
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               
Catherine Monvoisin
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Catherine Monvoisin lebte am Stadtrand von Paris. Zusammen mit ihrer Tochter und mehreren Kolleginnen weissagte sie gegen hohe Honorare die Zukunft, erstellte Horoskope, verkaufte Gift, Liebestränke, betrieb Voodoo-Zauber und brach unerwünschte Schwangerschaften ab. Außerdem zelebrierte sie gemeinsam mit dem Abbé de Guiborg, der aus dem Priesteramt verstoßen worden war, schwarze Messen, bei denen angeblich Säuglinge geopfert wurden. Das Blut der Kinder verwendete Madame La Voisin für ihre Zaubertränke. Neben dem Hellfire Club gilt somit der Hexenzirkel der La Voisin als eines der ältesten Zeugnisse des Satanismus.

Viele Mitglieder des Hochadels gehörten zu ihrer Kundschaft, darunter auch Madame de Montespan, die langjährige Mätresse Ludwigs XIV., die bei La Voisin Zaubertränke kaufte und sie dem König heimlich in Essen und Trinken mischte, um sich seine Gunst zu erhalten.

1679 kamen in der Folge des Prozesses gegen die Marquise de Brinvilliers wegen Giftmischerei in Paris Gerüchte auf, denen zufolge in der Stadt zahlreiche weitere Giftmorde verübt worden waren. Ludwig XIV. erkannte den Skandal, der sogar seinem Hof drohte, und setzte eine Sonderkommission ein, die den Anschuldigungen nachgehen sollte. Die Kommission wurde unter dem Namen Chambre ardente (franz. glühende Kammer) bekannt, da ihre Verfahren in einem schwarz verhängten, durch Kerzen erhellten Raum stattfanden.

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Die Chambre ardente [Bearbeiten]Die Chambre ardente war zu verschiedenen Zeiten in Frankreich ein außerordentlicher Gerichtshof, der sehr harte Strafen, meist den Feuertod, verhängte. Unter Franz I. (1535) wurde die Chambre ardente als außerordentliches Inquisitionstribunal zur Verfolgung der Protestanten (Hugenotten) eingesetzt und galt als zweite Instanz der Inquisitionstribunale. Die vom Papst ernannten Mitglieder wurden Spürhunde des Herrn (domini canes) genannt, deckten Ketzerei auf und instruierten die Prozesse. Die Chambre ardente übernahm den letzten Urteilsspruch und die Vollziehung der Strafe. Unter Heinrich II. war die Chambre ardente erneut in der Verfolgung der Ketzerei tätig.

 

Die Ermittlungen 1677 befahl Ludwig XIV. dem Polizeikommissar von Paris, Nicholas de La Reynie, strenge Untersuchungen im sog. Cour des poisons einzuleiten. Dieser bestand von 1677-80. Die Affäre zog schnell immer weitere Kreise. Ein angeblicher Pariser Hexenzirkel würde Frankreichs Aristokraten mit Gift versorgen und einige Mitglieder des französischen Hofs seien schon durch Vergiftung getötet worden. Reynie entlarvte mehrere Mitglieder des Zirkels, darunter Adlige, einen Bankier und einen Rechtsanwalt.

Die Nachforschungen richteten sich auch gegen den angesehenen Apotheker und Chemiker Christophe Glaser, aus dessen Apotheke die Marquise de Brinvilliers und der Chevalier Sainte-Croix die nötigen Zutaten bezogen hatten. Dieser wurde zwar entlastet, aber in der Folge wurde Apothekern und Drogisten in Frankreich gesetzlich auferlegt, ein so genanntes Giftbuch zu führen, in dem die Namen der Käufer von Giften aufgeführt werden mussten. Reynie ließ auch Giftvorräte, die an verschiedenen Orten in ganz Frankreich versteckt waren, beschlagnahmen. Es gelang ihm jedoch nicht Informationen über weitere Mittäter in Erfahrung zu bringen.

Durch Zufall wurde ein Jurist auf eine Wahrsagerin, Marie Bosse, aufmerksam, die sich brüstete, dass es nur noch dreier Giftmorde bedürfe, und sie sich dann zur Ruhe setzen könne. Der Jurist benachrichtigte daraufhin die Polizei. Um etwas gegen Marie Bosse in der Hand zu haben, stellte Reynie ihr eine Falle. Eine Agentin, die eine Ehefrau spielte, die ihren Mann loswerden wollte, kaufte von der Verdächtigen eine Flasche Gift. Daraufhin drang die Polizei in das Haus ein und verhaftete Marie Bosse, eine andere Wahrsagerin, La Dame Vigoreux (die ehemalige Geliebte von Bosses zwei früheren Ehemännern), und deren Tochter und zwei Söhne.

Die beiden Wahrsagerinnen leugneten alle Anschuldigungen, beschuldigten sich gegenseitig, nannten aber die Namen von Komplizen. Ein Mann namens Vanens, die Kontaktperson zu dem Giftring, sowie die Wahrsagerin Catherine Monvoisin, bekannt als La Voisin. Diese sollte ihren ersten Ehemann vergiftet, Abtreibungen vorgenommen, Liebestränke zubereitet und Gift an den Hochadel verkauft haben. In ihrem Garten befand sich eine Kapelle in der Astaroth und Asmodi angebetet wurden. Zu den Gästen dieser schwarzen Messen gehörten Prinzessinnen, Höflinge und sogar der Scharfrichter selbst. Eine andere Mittäterin war La Lepere, die Abtreibungen vornahm.

Die Wahrsagerin La Filastre gestand bei einer schwarzen Messe ihr eigenes Neugeborenes geopfert zu haben. Eine weitere Wahrsagerin, Lesage, wurde durch Folter zu einem Geständnis gezwungen und denunzierte Pater Davot und Abbé Mariette. Beide sollen in La Voisins Kapelle über den Leibern nackter Mädchen schwarze Messen gelesen haben. Pater Touret sollte in der Öffentlichkeit Geschlechtsverkehr mit einem Mädchen gehabt haben. Auch Abbé Guibourg war angeklagt, schwarze Messen mit nackten Frauen durchgeführt zu haben. Unter der Folter gestand er den Mord an einem Kind, dem er die Kehle durchschnitt und das Blut in einem Kelch auffing. Das Herz und die Eingeweide wurden bei späteren Messen verwendet. La Voisins sechzehnjährige Tochter und eine der drei Geliebten des Abbés bestätigten diese Darstellung. Bei einer anderen Messe vermischte Guibourg das Menstruationsblut von Mademoiselle des Œillets, der Kammerzofe von Madame de Montespan, mit dem Samen ihres Gefährten und dem getrockneten Blut von Fledermäusen um einen Trank herzustellen, der ihren Einfluss auf den König vergrössern sollte. Auch an die Witwe des verstorbenen Präsidenten des französischen Parlaments sowie an den Cousin eines der Richter in dem Prozess wurde Gift verkauft. 
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Der französische Hof unter Verdacht [Bearbeiten]Nachdem Gerüchte aufkamen, dass die Herzogin von Orléans, von deren Gatten, dem Bruder des Königs und dessen Favoriten, dem Chevalier de Lorraine, vergiftet worden sei, konzentrierte sich Reynie in seinen Ermittlungen auf die Hofgesellschaft in Versailles.

Erst wurde Madame de Poulaillon entlarvt, die versucht hatte, ihren alten Ehemann zu vergiften, um in den Besitz seines Vermögens zu gelangen. Aber dieser hatte die Gefahr geahnt und war in ein Kloster geflohen.
Nach und nach wurden immer höhergestelltere Verdächtige angeklagt, unter ihnen der Schauspieldichter Jean Racine, der zwar eine Haftstrafe erhielt, sie aber nicht antrat. Madame de Lusignan wurde vorgeworfen, mit ihrem Priester nackt im Wald herumgesprungen zu sein und eine Osterkerze zu obszönen Zwecken missbraucht zu haben.

Am 23. Januar 1680 wurden die Comtesse de Soissons, Olympe Mancini (Kardinal Mazarins Nichte), die Marquise d‘ Allnye, die Marquise von Polignac, die Herzogin von Bouillon, der Graf von Clermont, die Herzogin von Angoulême, die Prinzessin von Tingry, die Marquise von Roure, der Herzog von Luxemburg und der Marquis von Feuquieres verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Manche von ihnen schafften es aber zu entkommen und das Land zu verlassen.

Da die verhafteten Personen von hohem Stand und Mitglieder des Hofes waren, mussten eindeutige Beweise erbracht werden. Deshalb wurde La Voisin und die anderen durch den Spanischen Stiefel, der Streckbank und der Wasserfolter gezwungen, eine Aussage zu machen. La Voisin bestand bis zum Schluss darauf, keine Hexe zu sein.

Reynie war von den Geständnissen so überzeugt, dass er sagte:
„Ich habe alles, was man mir möglicherweise einreden konnte, dass die Anschuldigungen falsch seien, wieder und wieder überprüft, doch eine solche Schlussfolgerung ist einfach nicht möglich.“ 
                                                                            
Jedoch wurden die belastenden Aussagen durch die Folter erreicht und viele Hauptzeugen waren von zweifelhaftem Ruf, die sich selbst widersprachen und ihre Geständnisse auf dem Scheiterhaufen zurücknahmen (z. B. La Filastre). Es wurden aber in den Häusern der angeklagten Wahrsagerinnen zahlreiche Beweisstücke gefunden, wie Gifte, Wachspuppen, schwarze Kerzen und schwarzmagische Bücher. Deshalb glaubte auch die Mehrheit der französischen Gesellschaft, dass Hexerei eindeutig erwiesen sei, und Ludwig XIV. musste handeln, um eine gegen seinen Hof gerichtete Empörung zu verhindern.

Strafen Im Zuge der Ermittlungen wurden 319 Personen verhaftet und 218 verhört – zum Teil unter Folter -, 36 wurden durch das Schwert oder auf dem Scheiterhaufen hingerichtet, 4 auf die Galeeren geschickt, 34 verbannt und 30 freigesprochen. Andere, wie der Abbé Guibourg, kamen in Kerkern in Einzelhaft. Bei Grabungen auf La Voisins Grundstück fand man die Überreste von 2500 abgetriebenen, tot-, früh- oder neugeborenen Säuglingen. Das Blut der Kinder war für Zaubertränke verwendet worden.

Am 22. Februar 1680 wurden La Voisin, Marie Bosse und La Vigoreux zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Der Sohn von Marie Bosse, Francois, wurde zum Tod durch Erhängen verurteilt. Madame de Poulaillon wurde ins Exil geschickt.

Madame de Sévigné war Zeugin der Hinrichtung von La Voisin und schrieb in ihren Briefen:
„Vor Notre-Dame hat sie sich geweigert, Abbitte zu leisten, und auf dem Greve-Platz sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, auszusteigen. Man zog sie heraus und brachte sie auf den Holzstoß, band sie in sitzender Stellung mit eisernen Ketten fest, bedeckte sie mit Stroh. Sie fluchte drauflos, stieß fünf- oder sechsmal das Stroh weg, aber schließlich loderte das Feuer auf, und sie ward nicht mehr gesehen. Ihre Asche fliegt jetzt in der Luft herum. So starb Frau Voisin, berühmt für ihre Verbrechen und ihren heidnischen Unglauben.“

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Marquise de Montespan
Françoise-Athénaïs de Rochechouart de Mortemart, Marquise de MontespanOffiziell stellte die Chambre ardente im August 1680 ihre Arbeit ein. Reynie war jedoch angewiesen worden, den Aussagen über Madame de Montespan im geheimen nachzugehen, da der Name ihrer Kammerfrau, Claude des Œillets, oft in den Aussageprotokollen vor der Chambre Ardente auftauchte.
Erst jetzt wurde Ludwig XIV. klar, warum er nach jedem Abend mit seiner Geliebten am nächsten Morgen mit Kopfschmerzen erwachte. Über die Jahre hinweg musste er Unmengen von Gift zu sich genommen haben. Man behauptete auch, dass die Montespan nach der Einführung in La Voisins und Abbe Guibourgs Hexenzirkel an verschiedenen Zeremonien teilgenommen habe, um ihren besonderen Status als Favoritin des Königs zu erhalten.
Angeblich wurde bei diesen Zeremonien Madame de Montespan nackt auf einen Altar gelegt, während man ihre Bitten um die Gunst des Königs an den christlichen Gott und die Götter der Unterwelt weitergab. Sie soll sogar Guibourg erlaubt haben, eine Hostie in ihre Vagina einzuführen und dann mit ihr Geschlechtsverkehr zu haben, während er betete.
Die Marquise de Montespan geriet sogar in den Verdacht am plötzlichen Tod der nachfolgenden Mätresse des Königs, Angélique de Fontanges, schuldig zu sein. Neuere Untersuchungen ergaben aber, dass die Herzogin von Fontanges an einer Brustfellentzündung starb.
Reynie verbrachte zwei Jahre damit, Beweismaterial gegen Madame de Montespan zusammenzustellen. Aber Madame de Maintenon, Minister Colbert und der Marquis de Louvois halfen, die Affäre zu vertuschen, da die Montespan die Mutter der legitimierten Kinder des Königs war und es für Ludwig eine Blamage bedeutet hätte, wenn herausgekommen wäre, dass er durch Liebestränke verführt worden war. Die Gunst des Königs hatte Madame de Montespan jedoch unwiederbringlich verloren. Ebenso wurde Reynie nahegelegt, seine weiteren Untersuchungen einzustellen, da befürchtet wurde, dass noch mehr Mitglieder des Hochadels aus direkter Nähe des Königs in einen Skandal verwickelt werden könnten.

Folgen Die Giftaffäre endete mit einer letzten Hinrichtung im Juli 1683. Wenige Tage später erließ der König ein Gesetz, das den Handel mit Giftstoffen regelte. Ludwig XIV. ließ Wahrsagerei in ganz Frankreich verbieten.
Die Hexerei wurde 1682 mit einem Erlass zu Täuschung und Einbildung erklärt und dadurch das Ende des Hexenwahns in Frankreich verkündet.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Catherine_Monvoisin

 
 
Gilles des Rais
 
                                                                                                  150px-Blason-gilles-de-rais        
 
 
 (auch Gilles de Retz, Gilles des Rais, Gilles de Rays, Giles de Raiz, 1404 bis 1440) Ein 1404 auf Schloß Machecoul bei Nantes, Frankreich, als Gilles de Laval geborener Baron von Rays, der Mitkämpfer der Johanna von Orléans wurde, dazu einer der reichsten Männer Frankreichs. Während der Herrschaft Karls VII. hatte er „wegen seiner Beschäftigung mit der schwarzen Magie einen schlechten Ruf” und wurde wegen dieser Neigung 1440 hingerichtet. (PICKERING, 247) Denn hundertvierzig Kinder, nach anderen über zweihundert oder gar achthundert, sollen seinen verbrecherischen Verirrungen zum Opfer gefallen sein. (SCHREIBER, 300f.) Dieser Edelmann wird als „Inbegriff des mittelalterlichen Satanisten schlechthin” bezeichnet, der zum „eher verharmlosenden Vorbild der Blaubart-Figur” geriet. (DAXELMÜLLER, 147f.)
 

Der aus vornehmen Geschlecht stammende Gilles de Rais hatte im Alter von elf Jahren seinen Vater verloren und wurde von seinem schwachen Großvater Jean de Craon erzogen. „Zügellos und von maßlosem Ehrgeiz besessen wuchs er auf.” Kraft der ererbten Güter war er der Vornehmste des bretonischen Adels und seine Heirat ließ ihn einer der reichsten Männer Frankreichs werden, (ZACHARIAS, 98), nach PICKERING sogar reichster Adeliger Europas. (Lex. d. Magie u. Hexerei, 247)

Gilles de Rais zeichnete sich in mehreren Feldzügen auf das Hervorragendste aus, zudem war er von außerordentlicher Bildung und interessierte sich für Bücher, Musik und Theater. Er wurde Berater und Leibwächter der Johanna von Orléans (Jeanne d’Arc). (ZACHARIAS, 98)

Anläßlich der Krönungsfeierlichkeiten in Reims 1429 wurde der Baron zum Marschall von Frankreich ernannt (ZACHARIAS, 98) — eine außergewöhnliche Ehre für den zu jener Zeit noch sehr jungen Mann.
1432 (
PICKERING, 247) bzw. 1433 zog er sich auf sein Schloß Tiffauges in der Vendée zurück (SCHREIBER, 300) und „begann ein Leben der Verschwendung und Ausschweifung”. (ZACHARIAS, 98) Hernach galt er weniger als Kenner der Musik und des Theaters, denn mehr noch festigte sich sein Ruf als Schwarzkünstler, der allerlei Scharlatane auf sein Schloß lud und mit denen geheimnisvolle Rituale zelebrierte. (PICKERING, 247)

Unter dem Einfluß des ehemaligen Priesters Francesco Prelati aus Montecatini bei Pistoia, ein Schüler des Arztes und Alchimisten Fontanelles in Florenz, wandte er sich seit 1438 der schwärzesten Magie zu und soll Teufelsbeschwörungen versucht haben. Zu dem Zwecke habe er zahlreiche Kinder entführen lassen und ermordet.

Zunächst aber soll Gilles de Rais sich mit Alchemie beschäftigt und dazu die Hilfe des Priesters Gilles de Sillé von St. Malo in Anspruch genommen haben. Da erfolglos, suchten sie Hilfe beim Teufel und bei einem Zauberer namens Du Memie, der ihnen den Blutkontrakt [mit dem Teufel] angeraten habe. (HABIGER-TUCZAY, 226

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Der Baron hatte seinen Besitz Chantocé (oder Chapotoce) verkauft und war wegen der jahrelangen Ausschweifungen eines Gutteils seines Vermögens verlustig geworden. Das erklärt sein anfängliches Begehren, durch Verpflichtung eines Alchimisten zu grenzenlosen Reichtum zu kommen und er schreckte auch vor einem Pakt mit dem Teufel nicht zurück, wie Prelati ihm empfohlen hatte. De Rais hatte aber keine Neigung, Seele oder Leib dem Teufel zu überlassen und schlug Prelati die Unterschiebung eines Strohmannes vor. „Auf diese Weise scheint das erste der vielen jugendlichen und unschuldigen Opfer der beiden den Tod gefunden zu haben.” (SCHREIBER, 300f.)

Der Erfolg dieses Teufelspakts blieb aus, aber des Barons „zerrütteter Verstand hatte an dem Gefallen gefunden, was nur ein Behelf sein sollte.” Prelati fürchtete nun um die Entdeckung seiner Machtlosigkeit und „lieferte im Verein mit zwei Dienern immer neue Opfer einer nunmehr offensichtlich sexuellen Verirrung.” (SCHREIBER, 301)

Nachdem schon zahlreiche Kinder verschwunden waren, regte sich der Verdacht gegen Gilles de Rais und am 22. Oktober 1440 wurde er seinen Richtern zugeführt. (SCHREIBER, 301) Daß de Rais vor geistlichen und weltlichen Gericht angeklagt wurde, soll der Feindschaft ebenso neidischer wie einflußreicher Adeliger zu verdanken sein. (ZACHARIAS, 99)

Zu dem Verfahren war es wegen einer für damalige Verhältnisse als Lappalie einzustufenden Tat gekommen. Gilles de Rais hatte nämlich Jean le Ferron, den Bruder des bretonischen Schatzmeisters, prügeln und einsperren lassen. Jean le Ferron war allerdings Geistlicher und so bot sich für die Kirche, welche auch Interesse am Reichtum Gilles de Rais’ gehabt haben dürfte und längst eine passende Anklageschrift vorbereitet hatte, ein Anlaß, gegen den Adeligen vorzugehen. Also wurde aus der Anklage wegen der Mißhandlung des Jean le Ferron eine Anklageschrift, welche unter anderem den Mord an mehr als einhundertvierzig Kindern beinhaltete. Zudem sollte er ein vom rechten Glauben abgekommener Häretiker sein, ein Dämonenbeschwörer, Sodomit und Besitzer von verbotenen Büchern über die schwarzen Künste. (PICKERING, 247)

Im Verlauf des Prozesses, verhört wurde er durch den Bischof von Nantes (Jean de Malestroit, PICKERING, 247) und Pierre de l’Hôpital, dem Vorsitzenden des bretonischen Parlaments (BIEDERMANN, 180), gestand er, in den Gemächern und Gewölben seiner Schlösser, so in der Krypta von Tiffauges, etwa einhundertvierzig Kinder abgeschlachtet zu haben, „um sie dem Satan beziehungsweise einem Dämon zu opfern oder nur um seine sadistische Lust zu befriedigen.” An die Kinder sei man durch Anlockung, Raub oder Kauf gelangt. (ZACHARIAS, 98f.)

Francesco Pelati soll einen Dämonen namens Baron beschworen haben, der den beiden Männern versprochen habe, ihnen das Geheimnis des Goldmachens zu entdecken. Der Preis sei die Abhaltung scheußlicher Riten und Zeremonien gewesen. Gilles soll das Angebot angenommen haben und seine Helfer Gilles de Sillé, ein Cousin von ihm, Roger de Briqueville, ein verarmter Aristokrat, Etienette Blanchu und eine „La Meffray” genannte Frau eine Unzahl Kinder entführen lassen haben, welche er mißbraucht, verstümmelt und ermordet habe. Unter der Folter gestanden Francesco Prelati, La Meffraye und Etienette Blanchu die ihnen zur Last gelegten Verbrechen, auch Gilles de Rais legte später ein unter der Folter erpreßtes Geständnis ab. Bei der Gerichtsverhandlung soll das Grauen angesichts der gestandenen Verbrechen derart gewesen sein, daß man das Kruzifix an der Wand des Gerichtssaales verhängt habe. (PICKERING, 248)
Es heißt, Gilles de Rais habe sich auf den Bauch der Kinder gesetzt und sich am meisten daran ergötzt, sie so sterben zu sehen und sei darüber in Lachen ausgebrochen. Das Töten und das Zusehen bei deren Sterben sowie der Anblick ihres Blutes habe ihm mehr Lust verschafft, als die eigentliche Unzucht mit den Unglücklichen. (
ZACHARIAS, 99)

Während des Verfahrens erging sich de Rais in Selbstanklagen und Reuebekundungen, deren Lauterheit sich nicht mehr klären läßt. (ZACHARIAS, 99) Der Bischof von Nantes hatte noch die Hoffnung geäußert, der Gefangene könne durch Gebete erlöst werden, doch war die Todesstrafe unumgänglich. Ein Chor sang zu seiner Hinrichtung Gebete für seine Erlösung. (PICKERING, 248) Am 26. Oktober 1440 (nach anderen Quellen am 23. Februar, BIEDERMANN, 180, PICKERING nennt den 29. Oktober) wurde der Verurteilte zusammen mit seinen Dienern gehängt — „unter dem Mitleid des durch die Schuldbekenntnisse und Bitten um Vergebung umgestimmten Volkes.” (ZACHARIAS, 99)

 

http://sungaya.de/schwarz/diverse/Namen/GillesdeRais.htm

 

 Elisabeth Báthory     Die Blutgräfin

 sorry ihr müßt selbst klicken
auf den sehr interessanten quellen liegt coyright
 
 
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